Mit Beginn des September 2018 hat die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau zwei Neuzugänge aus dem Rugby zu vermelden. Carlos Soteras Merz und Wolfram Hacker absolvieren zunächst ihre sechswöchige Grundausbildung und steigen danach, wie unsere anderen Sportsoldaten auch, ins regelmäßige Training am Bundesstützpunkt Heidelberg ein.

Carlos Soteras Merz (27) ist gelernt seit vielen Jahren fester Bestandteil der 7er-Nationalmannschaft. Er hat gerade sein Ingenieur-Studium an der Universität Stuttgart mit dem Master abgeschlossen und möchte sich bis zu den Olympischen Spielen 2020 voll aufs 7er-Rugby konzentrieren. Das Rugbyspielen hat er in Chile bei Universidad Catholicabe sowie im Stuttgarter RC gelernt. In der 1. Bundesliga hat er vor seiner Zeit beim TV Pforzheim beim SC Frankfurt 1880 gespielt.

Wolfram Hacker (18) kommt aus einer deutschen Rugby-Dynastie. Seine Brüder Andreas und Philipp waren in den 90er-Jahren mit der RG Heidelberg mehrfach deutscher Meister im 7er- und 15er-Rugby und Nationalspieler. Seine Schwester Johanna spielt in der 7er-Frauennationalmannschaft und sein Großvater Günther Augspurger war jahrelang Zeugwart der 15er-Nationalmannschaft und ein wandelndes Rugby-Lexikon mit eigenem Museum. Wolframs Durchbruch kam in der 7er-U18-Nationalmannschaft, bei der 7er-DM 2018 war er als Topscorer maßgeblich daran beteiligt, dass die RGH am Ende den Titel gewann.

„Die Bundeswehr ist seit Beginn unseres 7er-Programms einer der wichtigsten und verlässlichsten Partner des DRV“, unterstreicht DRV-Sportdirektor Manuel Wilhelm. „Sie schafft die perfekten Rahmenbedingungen, um sich voll auf den Leistungssport konzentrieren zu können. Dazu bietet sie viele Optionen, um die jungen Athleten auf das Leben nach der aktiven Laufbahn vorzubereiten. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass sich mit Carlos einer unserer Leistungsträger und mit Wolfram eines unserer größten Talente für diesen Karriereweg entschieden haben.“

Insgesamt sind nun elf Sportler des DRV bei der Bundeswehr.

(Foto: Jürgen Keßler)