Die deutschen 7er-Männer haben bei den Howard Hinton Sevens im französischen Tours nach einem ordentlichen, wenn auch nicht vollständig zufriedenstellenden ersten Tag und zwei klaren Siegen aus drei Spielen die Vorrunde als Gruppenerster abgeschlossen und trifft nun im Viertelfinale am Sonntag um 9 Uhr auf das Nationalteam Italiens.

Zum Auftakt gab es gegen das Development-Team Russlands ein am Ende klares 26:5. Zwar begann die Partie eher holprig, und das Wolfpack geriet früh mit 0:5 in Rückstand. Aber spätestens mit Beginn der zweiten Hälfte hatte sich das DRV-Team gefangen, spielte seinen Stiefel runter und gewann die Partie noch deutlich.

Eine eindrucksvolle Leistung zeigte das Wolfpack im zweiten Spiel gegen die erste französische Universitätsauswahl. Von Beginn an hatte man das Heft klar in der Hand, bestimmte das Geschehen und sorgte früh für die Vorentscheidung – was am Ende in einen 43:7-Erfolg mündete.

Der vermeintlich schwerste Gegner wartete zum Abschluss der Gruppenphase – News Zealand Select, praktisch das B-Team der All Blacks Sevens. Deutschland begann gut, verlor im Spielverlauf aber den Faden und verzettelte sich dann in Einzelaktionen. Die Neuseeländer nutzten das geschickt und drehten den Rückstand noch in einen 17:12-Sieg.

„Wir sind dennoch Gruppenerster, was uns natürlich freut“, so DRV-Co-Trainer Clemens von Grumbkow. „Wir hatten ein sehr starkes zweites Spiel, aber auch Phasen – wie etwa im Spiel gegen Neuseeland – die nicht zufriedenstellend waren. Das werden wir heute Abend genau analysieren.“