Die Sommermonate sind die besten Monate, um bei perfekten äußeren Bedingungen dem Rugbysport nachzugehen. Daher nutzen die Vereine und Landesverbände die Ferienzeit, um den Kindern und Jugendlichen in Feriencamps und Trainingslagern den Spaß am Rugby weiter zu vermitteln. Dabei unterhalten sie Unterstützung von den WRA-Trainern, die zahlreiche dieser Jugendcamps in vielen Teilen der Rugby-Republik unterstützt.

Die erste Station war das Sommercamp des RK Heusenstamm, das in seiner zweiten Auflage rund 30 Kinder über eine komplette Woche hinweg Spiel und Spaß mit dem ovalen Leder lehrte. Mit dabei waren die WRA-Trainer Benjamin Danso, Pieter Jordaan, Anjo Buckman und Pierre Mathurin, die beim “großen Finale” zahlreiche Übungen mit dem Rugbynachwuchs absolvierten und natürlich auch anschließend für Autogramme und Fragen der teilnehmenden Kinder zur Verfügung standen.

Ein weiterer toller Event war das erstmals durchgeführte DRJ-Sommercamp in Hameln. Insgesamt 45 Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren nahmen daran teil, um eine Woche voller Rugby in den Ferien zu erleben. Die WRA freute sich, die DRJ mit den erfahrenen Trainern Samy Füchsel und Benjamin Danso, die als aktive Nationalspieler zugleich als Vorbilder für die deutschen Rugbystars von morgen dienen, unterstützt und zum Erfolg dieses Feriencamps beigetragen zu haben. Ende August stehen mit dem Besuch des Feriencamps in Neckarsulm und dem traditionellen RBW-Sommercamp noch zwei weitere Trainereinsätze auf dem Programm, bei denen die Kinder und Jugendlichen jede Menge Rugby erleben können.

WRA-Trainer unterstützen Saisonvorbereitung von Teams der 1. und 2. Bundesliga

Doch nicht nur in der Förderung von Kindern und Jugendlichen ist die Wild Rugby Academy in den Sommermonaten aktiv. Dem Aufruf von WRA-Head-Coach und DRV-Nationaltrainer Kobus Potgieter zu mehr Eigeninitiative in der Zusammenarbeit mit der WRA folgten erfreulicherweise viele Vereine. Dieses Angebot des Transfers vom WRA-Trainerwissen nahmen dabei nicht nur die etablierten Vereine wie der Bundesligist RG Heidelberg, der zusammen mit Robert Mohr verstärkt am Sturmspiel arbeitet, in Anspruch – auch einige unterklassige Mannschaften kamen in den Genuss von intensiven Extraschichten. So standen im Juli und August gleich zwei größere Trainingscamps bei den Vereinen RC Rottweil und USV Jena auf dem Programm. In Jena waren mit Füchsel und Parkinson zwei WRA-Trainer im Einsatz, um den Verein aus der 2. Bundesliga Ost bei seiner Vorbereitung auf die kommende Saison zu unterstützen. Im Trainingslager standen die beiden Coaches den Spielern und Trainern mit Rat und Tat zur Seite und zeigten mit diversen Übungen, wie die Trainingsgestaltung in Zukunft verbessert werden kann.

Zeitgleich floss im Süden der Republik beim RC Rottweil der Schweiß. An drei Tagen arbeitete Nationaltrainer Kobus Potgieter mit den Spielern des Zweitligisten intensiv zusammen. Unterstützt von WRA-Coach Robert Mohr, Fitnesstrainer Martin McKiernan und DRV-Trainer Neil Foote lernten die Teilnehmer alle Facetten des Rugbysports kennen. Zuvor gastierte Mohr bereits beim Zweitligist Eintracht Frankfurt, um dort seine jahrelangen Erfahrungen als Rugby-Profi und Kapitän beim französischen Top-Klub La Rochelle an die Spieler und Trainer weiterzugeben.

DRV-Nationaltrainer Kobus Potgieter verstärkt Trainerausbildung

Und auch die so wichtige Trainerausbildung steht in diesen Tagen ganz oben auf der Agenda der Wild Rugby Academy. Bereits Ende Juli weilte Nationaltrainer Kobus Potgieter in Hürth, um bei einem S&C Level 1 Lehrgang den Trainern die Grundlagen im Bereich rugbyspezifischer Fitness und Krafttraining zu vermitteln. Anschließend nutzte er auf Einladung des RC Hürth die Gelegenheit, um zum Abschluss einen Trainingslehrgang mit dem Regionalligisten durchzuführen. Mit Lehrgängen in Hessen und Hamburg wird Potgieter seine Arbeit an der Trainerbasis weiter fortsetzen.