Nach dem ausgesprochen positiven ersten Turniertag haben die deutschen U18-Junioren beim 7er-Turnier in Windhoek (NAM) am zweiten Tag Lehrgeld zahlen müssen. Dennoch stand am Ende ein guter vierter Platz.

Zwei Siege und ein Remnis hatte das Team um die beiden Coaches Jan Ceselka und Max Pietrek am ersten Tag verbucht. Weiter ging es am Samstag gegen den hohen Turnierfavoriten Südafrika. Ein toller Test für das junge deutsche Team, allerdings zeigten die Nachwuchs-Bokke der DRv-Auswahl auch deutlich die Grenzen auf und gewannen am Ende klar mit 48:0. Und auch im letzten Gruppenspiel gegen die Gastgeber aus Namibia hatte der deutsche Kader mit 10:33 das Nachsehen.

„Dass wir heute nicht an die Leistungen vom Vortag anknüpfen konnte, lag wohl auch am harten physischen Niveau auf diesem Turnier. Wir hatten einige verletzte und angeschlagene Spieler, sodass wir nur noch wenige Wechselmöglichkeiten hatten. Aber auch ein paar Defizite in der Fitness waren sicher mitverantwortlich“, analysierte Jan Ceselka nach dem Turnier. „Die Spieler konnten hier allerdings Wettkampferfahrung auf hohem Niveau sammeln, das sie noch zu selten bekommen. Wir konnten wichtige Erkenntnisse darüber erlangen, in welchen Bereichen wir bereits gut gearbeitet haben, und wo wir uns noch deutlich verbessern müssen.“

Im Spiel den dritten Platz ging es zum zweiten Mal gegen die erfahrenen „SA Allstars“, gegen die am Vortag ein 19:19-Remis gelungen war. Diesmal mussten die DRV-Junioren jedoch den personellen Unwägbarkeiten Tribut zollen, unterlag diesmal mit 7:33 und schloss damit das Turnier auf einem ordentlichen vierten Platz ab.