Die deutschen 7er-Rugbyjunioren haben das 4. Memorial Pier Paolo Bonori in Bologna (ITA) auf dem vierten Platz abgeschlossen. Die Trainer zeigten sich mit dem Abschneiden beim Turnier, in dem man sich mit den besten italienischen Nachwuchsakademien messen konnte, durchaus zufrieden.

 Jeweils mit 26:7 gingen die ersten beiden Gruppenspiele gegen die Akademien aus Benevento und Torino an die DRV-Junioren. Erst im dritten Spiel des ersten Turniertages gegen eines der italienischen Top-Junioren-Teams aus Mogliano musste sich das Team um die Coaches Jan Ceselka und Max Pietrek mit 5:14 geschlagen geben. „Praktisch eigenes Verschulden“, konstatierte Ceselka. „Wir haben es nicht geschafft, uns an den Matchplan zu halten, haben einige einfache Ballverluste produziert.“

Mit einem klaren 25:12-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Prato am Sonntagmorgen sicherte sich die deutschen U18 den Einzug ins Halbfinale. Dort waren dann allerdings die Nachwuchsspieler aus Mailand zu stark, die DRVer unterlagen 10:24 und verpassten damit den Einzug ins Endspiel. Das Spiel um Platz drei konnte dann ebenfalls nicht gewonnen werden. Gegen Rom zog man denkbar knapp mit 12:14 den Kürzeren. „Auch wenn wir einen guten Start in den zweiten Turniertag hatten, ist Tag zwei für uns aber noch ein Punkt, an dem wir arbeiten müssen, wo wir uns noch verbessern können“, sagte Trainer Jan Ceselka, der jedoch zufrieden mit dem Turnier ist.

„Das Fazit fällt zum großen Teil positiv aus. Im Vergleich zu dem Turnier in Tours und unserem Auftreten hier in Bologna im letzten Jahr konnten wir unsere Leistung auf jeden Fall steigern. Wir haben es geschafft, mehr Kontrolle und Konstanz in unser Spiel zu bringen. Wir haben aber auch gemerkt, dass, wenn wir die Kontrolle nicht aufrechterhalten können, noch deutlich Verbesserungspotenzial im Verteidigungsverhalten haben.“ Am Ende des Turniers haben die Trainer den erweiterten Kader für die Europameisterschaft im September in Heidelberg auf etwa 15 Spieler reduziert. „Aus diesen Spielern werden wir dann den EM-Kader nominieren. Und um diese Plätze kämpfen die verbliebenen Spieler noch beim Turnier in Paris sowie beim Olympic-Hopes-Turnier in Polen.“