Die deutsche U18-Nationalmannschaft ist mit dem Spiel gegen die Schweiz in die Europmeisterschaft in Polen gestartet. Trotz anfänglichen schwerem Kampf konnte die DRJ-Auswahl das erste Match mit 34:5 für sich entscheiden. In der nächsten Partie treffen die U18-Jungs auf Litauen. Die Nationaltrainer ziehen zum aktuellen Stand ein gemischtes Fazit.

„Wir haben uns in der 1. Halbzeit gegen die Schweiz von dem körperlichen Spiel und der Aggressivität überraschen lassen. In der 2. Hälfte haben wir ins Spiel zurückgefunden, was sich später auch am Spielverlauf und an den Punkten gezeigt hat. Mit den letzten 30 Minuten sind wir als Trainer zufrieden,“ sagt DRJ-Nationaltrainer Jan Ceselka. Mit dem Ziel Aufstieg in das Turnier gestartet, haben sich die U18-Jungs zu Beginn das Spiel der Schweizer aufzwingen lassen. Die Mannschaft konnte nicht das abrufen, was man sich vorher trainiert hatte. Dies führte zu einem Halbzeitstand von 5:5. Nach der Pause wurde deutlich, dass die U18-Jungs in das Spiel kommen. Das eintrainerte Konzept wurde umgesetzt. Am Ende zeigte sich, dass die deutschen konditionell und technisch überzeugen konnten. Damit siegte die DRJ-Auswahl verdient mit 34:5. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Der Fokus ist jetzt auf die kommende Begegnung gerichtet. Das Ziel bleibt klar – gewinnen und am Turnierende aufsteigen!

Im nächsten Match trifft die deutsche Auswahl am 27. März um 14:50 Uhr in Zerkow auf Litauen. „Wir erwarten ein sehr körperliches Spiel. Physisch sind die Litauer deutlich stärker einzuschätzen, als die Schweizer,“ urteilt DRJ-Nationaltrainer Christian Lill. Trotz der Stärke des neuen Gegners gilt es fokussiert in das neue Spiel zu starten. Für die beiden Trainer ist ein Sieg möglich. „Nach allem was wir gesehen haben, sollten wir technisch und spielerisch besser sein und sofern unsere Jungs das Spielsystem umsetzen, sollten wir Litauen schlagen können. Dennoch müssen wir uns nach das Schweiz-Spiel deutlich steigern.“ Jetzt gilt es an den Fehlern aus dem ersten Spiel zu arbeiten. Insbesondere wird noch an den Standards und der Schnelligkeit an den Kontaktpunkten gearbeitet. DRJ-Sportdirektor Ferdinand Sacksofsky blickt positiv auf das nächste Spiel.

„Die Jungs arbeiten seit dem letzten Match intensiv. Wir gegen davon aus, dass es im nächsten Spiel besser wird. Die Mannschaft ist jetzt auch mental angekommen und wir freuen uns auf das Spiel gegen Litauen.“ Die Begegnung ist morgen ab 14:50 Uhr im Livestream von Rugby Europe unter rugby-europe.tv verfolgbar.