Die deutschen U18-Junioren haben ihr Auftaktspiel bei der diesjährigen U18 Men XV Championship verloren. Nach ansehnlichen 80 Minuten unterlag das Team um die Nationaltrainer Jan Ceselka, Christian Lill und Melvine Smith Titelverteidiger Georgien am Ende deutlich mit 0:46 (0:20).  Dabei zeigte die deutsche Auswahl zu jedem Zeitpunkt starken Kampfgeist. Zudem gelang es dem Team immer wieder, sein Können zu präsentieren.

„Mit der ersten Halbzeit und unseren Standards waren wir sehr zufrieden. Uns gelang es, einige gute Sequenzen im Spiel zu zeigen. Wir konnten die Georgier in den ersten 20 Minuten unter Druck setzen und selbst spielgestaltend agieren“, führte Nationaltrainer Jan Ceselka nach dem Spiel aus.

Weiter resümierte er: „In der zweiten Halbzeit hat die Leistung leider abgenommen. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass es unsere Jungs nicht gewohnt sind, über einen solch langen Zeitraum Spiele in der Intensität zu bestreiten. Während des Spiels konnten wir über stellenweise ausgeführte Chop-Tacklings Kontrolle über die Georgier ausüben. In allen Situationen, in denen es uns nicht möglich war, in tiefe Tacklings zu kommen, mussten wir feststellen, dass Georgien sehr dominant war und im Kontakt einige Meter machen konnte. Dieser Umstand machte es für unsere Spieler sehr schwer, die Verteidigung entsprechend zu reorganisieren und neu aufzubauen. Über die gezeigte Leistung der ersten Halbzeit bin ich persönlich sehr zufrieden, vor allem darüber, dass die Spieler die vorbereitete Struktur und Taktik umsetzten konnten. Der Verlauf der zweiten  Halbzeit lässt uns weniger zufrieden zurück. Wir wissen allerdings die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen und werden in der Videoanalyse das Spiel aufarbeiten sowie einen ersten Ausblick auf den kommenden Gegner Rumänien wagen.“

Nationaltrainer Christian Lill beobachtete vor allem ein gelungenes Gassespiel, während Nationaltrainer Melvine Smith positiv über den auf Georgien ausgeübten Druck resümierte.

Am Ende waren die physische überlegenen und schnell spielenden Georgier dennoch noch eine Nummer zu groß für die Mannschaft, die vor allem mit zahlreichen gegnerischen Durchbrüchen zu kämpfen hatte. Dennoch zeigten die Deutschen gegen den letztjährigen Europameister eine passable Leistung, die bessere Ergebnisse erwarten lässt.

Im nächsten Spiel geht es gegen die Auswahl Rumäniens. Ankick ist am Mittwoch, den 17.04.2019, um 15.25 Uhr. Das Spiel kann wie gewohnt auf RugbyEuropeTV live gestreamt werden.

(Text: DRJ)