Die deutschen U18-Junioren haben bei den Capricorn 7s in Windhoek (NAM) einen starken Eindruck hinterlassen. In vier von fünf Vorrundenspielen behielten die „Jungwölfe“ die Oberhand, mussten sich lediglich der 7s Academy des südafrikanischen Verbands geschlagen geben, die dann auch im Endspiel einen Tick zu stark war.

Am ersten Turniertag behielten die DRV-Junioren eine weiße Weste. Mit 28:21 gegen Simbabwe war es im ersten Turnierspiel noch etwas knapper, dann aber ließ man Botswana (34:0) und den South Africa Barbarians (36:7) praktisch keine Chance.

Der zweite Turniertag begann mit einer klaren 5:45-Niederlage gegen die favorisierte SA 7s Academy, doch im „Halbfinale“ gegen Namibia kehrte der deutsche 7er-Nachwuchs mit einem 12:7 wieder in die Erfolgsspur zurück. So ging es im Spiel um den Turniersieg in Windhoek erneut gegen Südafrika. Diesmal hielt man insgesamt besser dagegen und hielt die Niederlage mit 5:29 deutlich eher in Grenzen. Am Ende stand ein zweiter Platz zu Buche.

„Die Jungs haben über das Turnier eine gute Entwicklung und einen guten Lernprozess genommen. Das war gut zu erkennen im zweiten Spiel gegen Südafrika“, sagten die Coaches Jan Ceselka und Max Pietrek. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt aber noch ein paar Defizite in puncto 7er-Fitness. Aber wir haben immer gute Resultate erzielt, wenn wir uns an das vorgegebene Spielsystem gehalten haben.“ Der Fokus liege weiter auf der Verbesserung der individuellen Skills. „Nicht nur in diesem Punkt sind solche internationalen Turniere notwendig, um in der Vorbereitung auf die EM die Qualität insgesamt zu steigern.“