Lokale Beobachter haben die Situation des DRV VII-Teams nach dem ersten Tag beim Mana Whey Fiji Coral Coast7s (Ergebnisse) kompakt kommentiert: „Alle Teams, die von auswärts hier teilnehmen, erwartet eine steile Lernkurve.“ So blieb das DRV VII-Team am ersten Tag ohne Sieg. Doch Sportdirektor Manuel Wilhelm fand auch in dieser Phase Ermutigendes: „Wir hatten unsere Chancen. In Spiel eins und drei wäre mehr drin gewesen. Allerdings standen wir uns mit unseren Standards im dritten Spiel selbst ein bisschen im Weg“, so Manuel weiter. Wie schwierig der Weg in diesem top-besetzten Turnier war, beweist der Umstand, dass beim dritten Gegner, Team McDonalds Saunaka, einige Fidschi-Nationalspieler am Start waren. So blieb am Ende des ersten Tages die Devise: Recovery, Wunden lecken und die Batterien wieder aufladen. Die Team-Vorgabe von Wilhelm für den zweiten Tag lautete, noch den ein oder anderen Sieg mitzunehmen.

Sensationelle Steigerung an Tag 2

Tag zwei brachte schließlich die erhofften Siege. Chad Shepherds Team steigerte sich erheblich und schaffte am Ende die für das Selbstbewusstsein wichtigen Siege. „Das Team hat heute die richtige Reaktion gezeigt und die dringend erwartetet Leistungssteigerung auf den Rasen gebracht“, so Wilhelm. Lediglich im Bowl-Finale des zweiten Tages musste sich das DRV VII-Team der einheimischen Truppe von McDonalds Saunaka geschlagen geben. Gegen dieses mit Fidschi Nationalspielern verstärkte Team hatte man bereits am ersten Tag verloren. Am Ende des zweiten Tag war, so Wilhelm, sogar noch mehr drin: „Ein paar Schiedsrichterentscheidungen waren diskussionswürdige“, so sein Kommentar zum Ergebnis. Zugleich winkt der DRV-Sportdirektor aber ab und meint: „Schwamm drüber. Für uns geht es jetzt um die Auswahl jener Spieler, die wir nach Hong Kong mitnehmen“. Die Entscheidung wird das Trainer-Team noch ein wenig beschäftigen. Die Reise nach Fidschi hat viele neue Erkenntnisse gebracht.