Da die Bundesregierung und die Länder damit begonnen haben, nun schrittweise Sportstätten wieder zu öffnen, hegt auch Rugby-Deutschland die Hoffnung, bald wieder auf die Rugbyplätze zurückkehren zu dürfen. Doch dass Rugby nun mal eine Kollisionssportart ist, die von Kontakt- und Zweikampfverhalten der Akteure lebt, erschwert derzeit massiv die Planungen der Rückkehr in den aktiven Spielbetrieb.

Dennoch ist der Deutsche Rugby-Verband darauf vorbereitet. Bei der Entwicklung sportartspezifischer Konzepte wurde der DRV gebeten und ermutigt, seine verbandsinternen Gremien, Ausschüsse und Kommissionen mit Zuständigkeit für den Sport sowie für den medizinischen Bereich in die Planung einzubeziehen. In Zusammenarbeit mit Experten und unter strenger Rücksicht auf die Vorgaben der Bundes- und Landesregierungen wurden das Konzept zur Wiederaufnahme des Rugbysportes entwickelt und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Dieses wurde durch das Expertengremium des DOSB geprüft, bewilligt und auf der Webseite von sportdeutschland.dosb.de veröffentlicht. Ebenfalls soll es zur Beratung der Bundesregierung mit den Konzepten anderern Sportfachverbände vorgelegt werden.

Und nicht zuletzt bietet der Weltverband World Rugby das Konzept des DRV als „Return to Play“-Protokoll auf seiner Internetseite, in englischer Übersetzung, neben den Konzepten des neuseeländischen und des australischen Rugby-Verbandes sowie der WHO als eines der Best-practice-Modelle zum Download und als Orientierungshilfe für andere Verbände an (https://bit.ly/3dpdXBH).