Tolle Erfolge der 7er-Nationalmannschaften des DRV bei den Stanislas Sevens im französischen Nancy. Nach Platz zwei im Vorjahr holten sich die Männer dieses Jahr den Turniersieg. Und die Frauen landeten in der Endabrechnung auf Platz drei. Dabei begann das Turnier für die DRV-Jungs denkbar ungüstig: Sie starteten mit einer 12:14-Niederlage gegen Ile de France (französisches Entwicklungsteam) in das Turnier. Die DRV-Mädels zogen dagegen ungeschlagen in das Cup-Viertelfinale ein.

„Wir haben die Jungs nach der unnötigen Auftaktniederlage an ihrer Ehre gepackt“, sagte DRV-Nationaltrainer Chad Shepherd. Mit Erfolg: Trotz der Niederlage konnten die DRV VII ihre Gruppe nach Siegen über Tschechien (35:7) und über das südafrikanische Team der Cape Town University of Technology (26:12) ihre Gruppe für sich entscheiden. Bemerkenswert: Die deutsche Vorrundengruppe war die schwerste des Turniers, standen mit den DRV-Jungs, Ile de France und CPUT gleich drei Mannschaften im Cup-Halbfinale. Doch die junge deutsche Mannschaft steigerte sich in dem Turnier von Spiel zu Spiel. Was folgte, waren Erfolge im Viertelfinale über die französische Militärauswahl (33:0) und in der Vorschlussrunde abermals über CPUT (17:10). Im Finale ging es dann gegen den top gesetzten südafrikanischen Vertreter Belhar Rockets. In einem dramatischen und spannenden Finale behielt die DRV VII schließlich mit 12.10 die Oberhand und sicherte sich den Turniersieg bei den Stanislas Sevens 2015. „Das Schöne ist, dass wir noch Luft nach oben haben“, merkte Shepherd nach der Siegerehrung an.

DRV VII der Frauen holt sich bei den Stanislas Sevens 2015 den dritten Platz

Die DRV VII der Frauen, in der Lisa Naumann (ASV Köln) kurzfristig Alysha Stone (Heidelberger RK) ersetzte, ließ von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie beim Turniersieg ein Wörtchen mitreden wollte. Mit drei Siegen gegen die Helvetian Hawkbit (38:0), Les 7 Saloperies (54:0) und Rumänien (14:7) sicherte sich das Team von DRV-Nationaltrainer Michael Hooke souverän den Gruppensieg. Im Viertelfinale gelang dann ein 36:0-Sieg, ehe es dann im Viertelfinale wieder gegen Rumänien ging. Mit 12:19 ginge dieses Spiel leider verloren, sodass es für die DRV-Mädels im Spiel um Platz drei gegen Ungarn ging, den sich die DRV VII mit einem souveränen 42:0-Erfolg sicherten. „Auch wenn wir das Endspiel verpasst haben, hat die Mannschaft das Wochenende über tolle Leistungen gezeigt. Aber natürlich sind wir enttäuscht, das finale verpasst zu haben. Nun schauen wir voraus und bereiten uns die Woche über auf die Amsterdam Sevens vor und wollen dort auftreten, so wie es von uns erwartet wird“, sagte Hooke nach dem Turnier.