Das Development-Team der deutschen 7e-Rugbymänner hat bei den Elche 7s in Spanien am Ende einen ordentlichen sechsten Platz belegt.

Zum Auftakt am Samstag setzte es noch gegen Frankreich eine 0:52 (0:28)-Klatsche, doch in den folgenden Spielen steigerte sich das Team von Bundestrainer Vuyo Zangqa. Im zweiten Spiel gegen das Topteam der Iren sah es lange nach einer Überraschung aus. Nach Versuchen von Henrik Meyer, Robert Haase und Jarrod Saul lag man kurz vor Schluss sogar vorn, ehe die Iren die Partie doch noch in ein 24:21 (12:7) drehten. Zum Abschluss gelang ein kontrolliert und souverän ergespieltes 31:5 (14:9) gegen das Einladungsteam Viator Barbarians – Versuche: Koch, Seremaia, Meyer und Hacker (2).

Im Viertelfinale am Sonntag musste man gegen Schottland ran. Das „Wolfpack“ hielt ordentlich dagegen, nutzte aber seine Chancen nicht so effektiv wie die Schotten, die so zur Halbzeit schon 19:0 vorn lagen. Nach einem herausgefangenen Ball war es am Ende Wolfram Hacker, der mit einem erhöhten Versuch verkürzte. Damit gewann man immerhin die zweite Hälfte, denn Schottland legte „nur“ noch fünf Zähler zum 7:24 aus DRV-Sicht nach.

In der Platzierungsrunde gelang dann gegen personell geschwächte Russen ein aber sehr gut herausgespieltes 26:7 (12:0). Nach einer längeren Verletzungsunterbrechung fand Deutschland seinen Rhythmus schneller und zog durch Versuche von Wolfram Hacker, Jarrod Saul und Fabian Heimpel, der seinen eigenen Überkick erlief, davon. Die Russen verkürzten noch einmal, doch den Schlusspunkt setzte Christopher Korn mit dem vierten deutschen Versuch.

Im Spiel um den fünften Platz spielte man gegen England phasenweise eigentlich gut mit, aber die Mannen von der Insel agierten abgezockter, nutzten ihre Chancen und legten sechs Versuche, die Deutschland nur mit einem von Hendrik Meyer beantworten konnte. Endstand: 7:34 (7:17).

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden, wo wir gerade sind“, sagte Coach Vuyo Zangqa. „Die Jungs haben sich von Spiel zu Spiel verbessert, auch die Spiele gegen Schottland und England waren nicht so klar, wie das Ergebnis es sagt. Ich denke, darauf können wir für Dubai aufbauen.“