Mit sieben Siegen in sieben Spielen sicherte sich der SC 1880 Frankfurt die Deutsche U12 Meisterschaft. Im Finale gelang den schwarz-roten Frankfurtern ein 50:5 Sieg über den Heidelberger Ruder-Club. Den dritten Platz sicherte sich der Berliner SV 1892, nachdem sich das Team im Derby auf Frankfurter Boden gegen den Berliner Rugby-Club mit 45:10 durchsetzen konnte.

Mit insgesamt 17 Mannschaften aus ganz Deutschland und bei über 30 Grad Celsius zeigten die teilnehmenden Teams intensive und spannende Begegnungen. „Die Deutsche Meisterschaft ist aus meiner Sicht hervorragend gelaufen, wir sind weitestgehend im Zeitplan geblieben und hatten viel Glück mit dem Wetter. An dieser Stelle möchte ich besonders die Schiedsrichter hervorheben, die mit einem großen Team angereist sind und sehr gewissenhaft ihre Aufgaben erledigt haben, was für solch ein Turnier außerordentlich wichtig ist.  Besonders hat mich gefreut, dass sich Clubs wie der Turnbund Neckarhausen oder der Rugby Club Aachen, die man noch vor einigen Jahren nicht mit Jugendrugby in Verbindung brachte, wirklich stark präsentiert haben und zeigten, dass man im deutschen Jugendrugby auch ohne große Tradition und mit begrenzten finanziellen Mitteln etwas aufbauen kann. “, erklärte 1880-Jugendwart und Turnierleiter Tilo Barz.

Zum Erfolg des SC 1880 sagte der Vize-Präsident des SC 1880, Dr. Ulrich Byszio: „Ich glaube, dass wir jetzt die Früchte dafür ernten können, mit diesen Kindern schon Rugby zu spielen, seitdem sie zwei/drei Jahre alt sind. Dem Team gelang es Automatismen abzurufen, die sie in Stresssituationen davor bewahrt haben ins Trudeln zu kommen, darüber bin ich sehr froh.“

Am 16. und 17. Juni findet außerhalb des 7er-Rugbys die letzte deutsche Jugendmeisterschaft statt. Wir werden aus Heidelberg berichten, wo die U14er um den Meistertitel kämpfen werden.

Hier das endgültige Ranking:

1. SC Frankfurt 1880
2. Heidelberger RK
3. BSV1892
4. Berliner RC
5. SC Germania List
6. RC Aachen
7. München RFC
8. TB Neckarhausen
9. RK Heusenstamm
10. RK03 Berlin
11. Heidelberger TV
12. USV Potsdam
13. TSV Handschuhsheim
14. Wiedenbrücker TV
15. RG Heidelberg
16. Victoria Linden
17. RC Unterföhring

von Constantin Jung