Die deutsche 7er-Nationalmannschaft entwickelt sich nach ihren Erfolgen in der abgelaufenen Europameisterschaft (5. Platz) und in der laufenden Qualifikation für die olympischen Sommerspiele 2016 in Rio immer stärker zu einer Rugby-Marke. So hospitierten Dänemarks Nationaltrainer Bradley Diamandis (Foto, l.) und Schwedens Coach Massey Tuhakaraina beim 7er-Programm des Deutschen Rugby-Verbandes am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg sowie bei der RG Heidelberg und dem Heidelberger RK.

Der gebürtige Süafrikaner Diamandis und der Neuseeländer Tuhakaraina warfen dabei einen Blick in die umfangreichen Abläufe an den Trainingstagen der DRV-Spieler. Dabei kam es auch zum Austausch mit dem deutschen Nationaltrainer Chad Shepherd (zw. v. l.), NRW-Landestrainer Dirk Frase (zwe. v. r) und Brian McClelland von STATSports. Mc Clelland stellte dabei ein GPS-System für eine zielgerichtete und erfolgreiche Trainingsüberwachung vor, das die DRV VII auf ihrer Australien-Tour im Oktober einsetzen wird. Zudem waren die beiden Rugby-Wikinger Diamandis und Tuhakaraina hautnah dabei, als die DRV-Spieler ihr intensives Trainingsprogramm absolvierten.

Auf dem Programm standen Einheiten zur Mobilisation, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Grundlagentechnik und Kondition auf dem Platz sowie in der Schwimmhalle. Die beiden skandinavischen Gäste erhielten zudem einen Einblick in das Mannschaftstraining, in die Sportpsychologische Betreuung der DRV-Jungs sowie in das Trainer- und Managertreffen der DRV-Verantwortlichen. Nach den zwei intensiven Tagen zeigten sich Bradley Diamandis und Massey Tuhakaraina hochzufrieden mit den gewonnen Eindrücken und nahmen zahlreichen Input mit nach Dänemark und Schweden zurück.