Die deutschen 7er-Rugbyfrauen haben beim ersten Turnier der Rugby Europe Women’s Sevens Trophy in Budapest (HUN) einen ausgesprochen souveränen ersten Turniertag hingelegt und damit ein klares Ausrufezeichen für die Mission Wiederaufstieg gesetzt. Das Team steht als ungeschlagener Gruppensieger im Viertelfinale. Dort geht es am Sonntag um 10 Uhr (von RE korrigiert) erneut gegen die Türkinnen.

Zum Auftakt setzte sich das Team um die Coches Max Pietrek und Rafael Pyrasch mit 17:5 (12:0) gegen die Türkei durch. Zwar griffen nicht unerwartet noch nicht alle Rädchen ineinander, doch nach Versuchen von Katalina Bechtel und Johanna Hacker lag die DRV-Auswahl schon zur Halbzeit mit 12:0 vorn. Bechtel legte kurz nach Wiederanpfiff einen dritten Versuch zum 17:0 nach, doch als die Türkinnen in der 11. Minute fast aus dem Nichts einen Versuch gelegt hatten, verloren die Deutschen ein wenig den Faden, ohne jedoch noch einmal wirklich in Gefahr zu geraten.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz gaben die DRVerinnen dem Gegner beinahe eine Art Rugby-Lehrstunde. Die in allen Belangen unterlegenen und zu jeder Zeit überfordert wirkenden Eidgenossinnen kassierten nicht weniger als neun Versuche einer sehr dominant spielenden deutschen Mannschaft und unterlagen auch in der Höhe völlig verdient mit 0:55.

Im abschließenden Gruppenspiel ging es gegen die als Mitfavoritinnen im Aufstiegsrennen gehandelten Tschechinnen um den Gruppensieg. Doch auch hier zeigte das deutsche Team seine gute Form und fertigte die Kontrahentinnen mit 31:0 (17:0) geradezu ab. Steffi Gruber, Gesine Adler und Johanna Hacker brachte ihr Team in der ersten Halbzeit bereits auf die Siegerstraße. Erneut Adler woeie Lea Predikant schraubten das Ergebnis nach der Pause noch weiter nach oben.

„Die Mädels haben sich eine große Steigerung gezeigt“, lobte Coach Max Pietrek. „Im letzten Spiel konnten wir Tschechien komplett unser Spiel aufzwingen, haben sehr gut verteidigt und hatten einen scharfen Angriff. Mit dieser Leistung und diesem ersten Tag sind wir absolut happy. Wir haben die ersten Spiele gut überstanden, konnten auch die Spielzeiten gut regulieren und haben viel gewechselt. Jetzt ist Recovering und Analyse angesagt, und dann geht’s morgen mit dem Viertelfinale weiter.“