Der Vorstand des Rugby-Bundesligaausschuss (RBA) hat die Entscheidung getroffen, die Männer-Rugby-Bundesligasaison 2019/2020 aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie mit sofortiger Wirkung abzubrechen. Damit war das Führungsgremium der Rugby-Bundesligen den Empfehlungen der Vertreter der Rugby-Bundesligisten gefolgt, die am Samstag, den 9. Mai in einer erstmals digital durchgeführten Bundesliga-Ausschusssitzung mehrheitlich für einen Abbruch votiert hatten. Schon vor der Sitzung hatten RBA- und DRV-Vorstand bekanntgegeben, dass sie sich bei der Entscheidungsfindung  am Votum der Vereine orientieren würden. 

Der RBA-Vorstand, bestehend aus Ingo Goessgen, Werner Cromm und Herbert Lütge, hat zudem beschlossen, dass es in der Saison 2019/2020 keinen Meister geben wird, und auch der Auf- und Abstieg aus und in die Bundesligen wird aufgrund der Sondersituation ausgesetzt. Auch diese Entscheidungen entsprachen dem mehrheitlichen Votum der Rugby-Bundesligisten.

Noch vor der Abstimmung war den Bundesligisten von DRV-Cheftrainer Athletik & Medizin, Colin Grzanna, anhand einer Präsentation der DRV-Stufenplan zum Wiedereinstieg in den regulären Spielbetrieb ausführlich vorgestellt und erläutert worden.

An der von DRV-Präsident Harald Hees eröffneten und von DRV-Vorstand Manuel Wilhelm geleiteten Veranstaltung, hatten bis auf eine einzige Ausnahme sämtliche Bundesligavereine teilgenommen.

Die Deutsche 7er-Meisterschaft 2020 wird nicht zum ursprünglichen geplanten Termin stattfinden, über einen möglichen Alternativtermin wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Schon am 1. Mai war die Entscheidung getroffen worden die Frauenbundesligasaison sowie die Frauen-7er-Liga 2019/2020 abzubrechen.

Dokumente:

RBA_Beschluss_Corona_09_05_2020

Protokoll_RBA_09_05_2020

Post_Corona_Fahrplan

RugbyDeutschland_ReturnToTrain

Corona-Veröffentlichung_Deutscher Rugby-Verband