Nach Rücksprache mit Vertretern des Schieds- und Sportgerichtes des Deutschen Rugby-Verbandes ist die Position der DRJ in der „Pass-Misere“ rechtens und nicht angreifbar. Die Regelungen sind eindeutig. „Sollten wir der Forderung der betroffenen Vereine auf Passverlängerungen nach dem 31. Dezember 2013 nachkommen, würde der Einspruch eines teilnehmenden Vereins oder Landesverbands zu einer Veränderung der Wertung der deutschen Meisterschaften führen, da nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt wurden“, betont der DRJ-Vorsitzende Jürgen Zeiger.

Nun setzt die DRJ auf die Vereine und Landesverbände, die eine Lösung des Problems durch den Verband gefordert und sich solidarisch mit den betroffenen Klubs erklärt haben. „Nach Rücksprache mit den Verbandsjuristen ist die sich einzig bietende Möglichkeit, die anhängende Einverständniserklärung durch die qualifizierten Vereine und Verbände abzugeben“, sagt Zeiger. Alle betroffene Vereinen und Verbänden sind daher aufgefordert, bis zum Dienstag, den 20. Mai 2014, 24 Uhr, per Fax unter 0511 161 02 06 oder per Mail unter office@rugby-verband.de in der DRV-Geschäftsstelle die Einverständniserklärung einzureichen. Lediglich dann könne die DRJ über eine Ausnahmeregelung für die einzelnen deutschen Meisterschaften 2014 entscheiden.

Einverständniserklärung Deutsche Meisterschaften 2014