Am 19. Juni erwartet in Monaco die deutsche 7er-Nationalmannschaft der nächste Höhepunkt in der sportlichen Entwicklung. Dort wird das letzte Ticket für die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ausgespielt. Fürst Albert persönlich ließ es sich nicht nehmen und ermittelte als “Losfee” die Gruppen. Mit Kanada, Uruguay und Sri Lanka bekommt das deutsche Team eine schwere, aber nicht unlösbare Herausforderung. “Wir gehen in das Turnier topmotiviert und wollen das beste herausholen”, sagt DRV-Leistungssportreferent Manuel Wilhelm.

Die DRV-Auswahl wird mit Sri Lanka in den ersten Turniertag starten. Mit über 120.o00 registrierten Rugby-Spielern, bleibt der Inselstaat ein nicht zu unterschätzender Gegner. Auch Wilhelm warnt davor Sri Lanka zu unterschätzen, immerhin habe Sri Lanka “beachtliche Ergebnisse in Asien gegen Teams wie Hong Kong, Japan und Südkorea erzielt”. Am gleichen Tag findet auch das Spiel gegen Uruguay statt. Uruguay, das bereits zweimal am Sevens World Series Quali-Turnier in Hong Kong teilgenommen hat, ist eine physisch stark spielende Mannschaft. Der stärkste Gegner des Tages wird Kanada sein. Das nordamerikanische Team ist seit 1999 ununterbrochen eine Mannschaft in der World Series und war noch vor zwei Jahren in der Endabrechnung Sechster.

Die deutsche 7er-Nationalmannschaft geht bestmöglich vorbereitet in diesen Turnier der besonderen Art. “Die Leistungsentwicklung der letzten Monate hat gezeigt, dass die Jungs auf den richtigen Weg sind. Das Turnier wird eine große Herausforderung sein. Unser Fokus bleibt aber auf der Europameisterschaft und auf eine hoffentlich erneute Qualifikation für Hongkong in 2017”, sagt Wilhelm abschließend.

(jk) / totalrugby.de