Im Rahmen der Oktoberfest 7s wurden einige Schulen von den teilnehmenden Mannschaften besucht. Dank dieser Initiative und unter Anleitung von DRV-Sportentwicklung sowie GiR-Leiter Peter Smutna wurden insgesamt über 1000 Kinder erreicht.

Erste Station war Dienstag das Gymnasium München Nord. Die Eliteschule des Sports vom DOSB kam in den Genuss des Besuches der All Blacks 7s. Knapp 250 Schüler bekamen ein etwa einstündiges Training direkt vom Weltmeister. Im Anschluss wurden unzählige Autogramme geschrieben und Fotos gemacht. „Sowohl die Fachschaftsleitung als auch der Rektor haben die Bitte an uns herangetragen, den zur Zeit stattfindenden differenzierten Sportunterricht von einmal die Woche auf zweimal auszudehnen. Es gäbe so viele interessierte Schülerinnen und Schüler, und nach diesem hochklassigen Besuch werden garantiert noch viele Anmeldungen folgen“, sagte Ian Dawson , Sportwart des Rugby-Verbands Bayern und Leiter der Schul-AGs und des DSU am Gymnasium München Nord.

Anschließend war die deutsche Mannschaft in der Grundschule am Bauhausplatz zu Gast. Mit Peter Smutna am Mikrofon wurde den Kindern ein buntes Rugby-Training mit dem Wolfpack und dem Oktoberfest-7s-Maskottchen „Wolpi“ geboten. Auch unsere Jungs schrieben geduldig allen Kindern Autogramme auf ihre Federmäppchen, „Hausihefte“ und Rugby-Bälle. „Die Kinder waren so begeistert bei der Sache, es hat irrsinnig viel Spaß gemacht“ so Carlos Soteras Merz im Anschluss.

Am Mittwoch wurde die Munich International School von den Australiern besucht. Die Schüler begrüßten die Spieler mit vielen Australien-Fahnen und standen Spalier durch das ganze Schulgelände. „An der MiS gibt es fast nur internationales Publikum. Unserer Schüler kommen aus allen Teilen der Welt und kennen alle Rugby und vor allem die Nationalmannschaften. Bei uns ist Rugby ein Pflichtwahlfach und wird neben anderen Ballsportarten angeboten“, so der schuleigene Rugby-Trainer Nick Colling.

Noch lauter wurde es an diesem Tag lediglich beim ESV Freimann, wo die Fiji-Nationalmannschaft von der St. Georges School München begrüßt wurde. Mit einem eigens einstudierten Lied der Musik-Leistungsgruppe und viel Applaus wurden die Olympiasieger empfangen. Nach einem ausgiebigen Training bedankten sich die Insulaner ihrerseits mit einem spontanen A-cappella-Lied. Als im Anschlus noch Fiji-Nationaltrainer Gareth Barber eine flammende und sehr emotionale Ansprache an die Schüler richtete, war es um die St. Georges School geschehen. „Sorry Peter, wir sind jetzt alle Fiji-Fans“,  so Sebastian Saunders, der Fachschaftsleiter Sport, lachend zu Peter Smutna.

Wir bedanken uns bei der Kooperation mit den Oktoberfest 7s und allen beteiligten Schulen.