Nina Gras ist neue Funktionstrainerin Wissenschaft

Nina Gras ist neue Funktionstrainerin Wissenschaft

Der Deutsche Rugby-Verband hat mit Nina Gras eine Nachfolgerin für Ralf Iwan für die Position des Funktionstrainers Wissenschaft gefunden. Ralf Iwan hat den Verband Ende Januar auf eigenen Wunsch verlassen. Im Bewerbungsprozess hatte sich dann Nina Gras gegen eine Reihe sehr guter Bewerber*innen durchsetzen und die DRV-Führung überzeugen können. Sie hat ihre Arbeit in halber Stelle (20 Wochenstunden) am 1. März aufgenommen. Ihr Vertrag läuft aufgrund der zeitlich befristeten Bewilligung der für die Finanzierung der Stelle eingesetzten Bundesmittel zunächst bis Ende 2021.
 
Die studierte Sportwissenschaftlerin hat sich früh professionell mit Sport und Bewegung befasst und ihre umfassende Praxiserfahrung mit der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Bewegungsanalyse vertieft. Sie bringt daher jahrelange Erfahrung aus Forschung und Praxis sowie eine entsprechende fachliche Expertise mit. Dabei versteht sie sich als Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis und ist stets auf einen erfolgreichen Wissenstransfer fokussiert.
 
Auf dem Rugbyplatz hat sie praktische Erfahrung unter anderem durch ihre langjährige aktive Zeit bei StuSta Rugby München wie auch ihre Trainertätigkeit für den Rugbyverband Bayern gesammelt. Hinzu kommt eine große Leidenschaft für den Rugbysport, welche Sie in Bayern in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
 
In ihrer neuen Position wird Nina Gras in den kommenden Wochen den ausgesprochen wichtigen Prozess der Überarbeitung des Strukturplanes koordinieren. Dieser bildet die Grundlage für die Diskussionen und Zielvereinbarungen mit dem DOSB für die anstehenden Olympiazyklen. Dazu wird sie künftig als Schnittstelle zu den wissenschaftlichen Partnern des DRV, wie beispielsweise dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) oder dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) fungieren. In der noch engeren Zusammenarbeit mit diesen Institutionen werden sie so sicherstellen, dass unsere Sportler*innen auch zukünftig auf Grundlage der aktuellsten sportwissenschaftlichen Erkenntnisse betreut und trainiert werden.