Deutscher Rugby-Tag 2020 wird verschoben

Deutscher Rugby-Tag 2020 wird verschoben

Liebe Mitglieder,

sämtliche unsere Entscheidungen in diesem überaus turbulenten Jahr 2020 trafen und treffen wir im Bewusstsein der Sorgfaltspflicht für unsere Mitglieder und damit für ganz Rugby Deutschland. 

Wie für Rugbyspieler:innen üblich, haben wir bis zur letzten Spielminute alles versucht, um den DRT stattfinden lassen zu können, doch die steigenden Fallzahlen der letzten Tage machen die Durchführung eines DRT als Präsenzveranstaltung, auch mit den besten Hygienekonzepten, unmöglich. 

Der für den 7./8. November in Mönchengladbach geplante DRT wird deshalb verschoben!

Wir haben in diesem schwierigen Jahr Außergewöhnliches geleistet, wir alle zusammen haben es geschafft, unserem Verband, der zum Jahreswechsel am Boden lag, wieder auf die Beine zu helfen und zumindest temporär für sicheren Stand zu sorgen. Auch wenn wir dabei häufig hart in der Sache diskutiert haben, haben wir den gemeinsamen Fokus nie aus den Augen verloren und so, wie man es von uns Rugbyleuten kennt, im Kollektiv angeschoben. 

Da steht er jetzt, unser Verband. Doch heißt nicht eine der Devisen unserer Sportart „immer nach vorne“? Wir wollen mit Euch das Momentum nutzen und Rugby Deutschland für die Zukunft fit machen. Deshalb wollten wir mit Euch auf dem DRT gemeinsam eine umfassende Satzungs-Novellierung und wie auf dem ADRT in Heusenstamm verabredet auch eine neue Finanz- und Beitragsordnung auf den Weg zu bringen. Das ist jetzt erst einmal nicht möglich. 

Damit wir trotz Corona-Krise handlungsfähig bleiben, wollen wir einen DRT mit den eher unkritischen Entscheidungen baldmöglichst abhalten. Bei den gegeben Umständen soll das ein virtueller DRT werden, zu dem wir aber dennoch satzungsgemäß mit acht Wochen Vorlaufzeit einladen müssen. Die Einladung wird damit in den kommenden Wochen für einen Termin in Q1 2021 erfolgen. Dabei wird es im Wesentlichen um die Verabschiedung des Haushaltes für 2021, die Neuwahl bzw. Bestätigung einiger Präsidiumsmitglieder, den Antrag des Vorstandes zur Wiederherstellung der alten Stimmrechtsverteilung sowie die Umbenennung in “Rugby Deutschland” gehen. 

Sobald die Corona-Fallzahlen dann wieder eine verantwortungsvolle Durchführung einer Präsenzveranstaltung zulassen, werden wir in einem zweiten DRT 2021 die umfassenderen Anträge diskutieren und darüber abstimmen sowie über die Entlastungen der ehemaligen Vorstände und des Präsidiums sprechen. 

Damit entsprechen wir auch dem, was wir von den zahlreichen Terminen unserer “Roadshow” mitgenommen haben, nämlich, dass die Zeit sich mit den vorgeschlagenen Änderungen der Satzung sowie der Beitragsordnung zu beschäftigen, zu kurz erschien und dass insbesondere die mitgliederstarken Vereine und Landesverbände über solche tiefgreifende Änderungen nicht abstimmen möchten, ohne zumindest den Versuch unternommen zu haben, die gewohnte Stimmrechtsverteilung, bei der größere Vereine eine höhere Stimmenanzahl haben als kleinere Vereine, wieder herzustellen. 

Bleibt bitte alle gesund und haltet weiterhin zusammen, damit wir auch zukünftig gemeinsam Rugby Deutschland voranbringen können. 


Für das Präsidium und den Vorstand

Harald Hees (Präsident)

Jens Poff und Manuel Wilhelm (Vorstände)