Coaches zufrieden mit 7er-Nord-Süd-Vergleich
Es wurde mal wieder Rugby gespielt - wenn auch erneut "nur" Kader-intern.

Coaches zufrieden mit 7er-Nord-Süd-Vergleich

Am vergangenen Wochenende war es in Heidelberg mal wieder soweit: Es wurde Rugby gespielt! Allerdings "nur" DRV-Kader-intern. Es war eine Standortbestimmung für Spieler und Trainer, die sich am Ende zufrieden zeigten.
 
"Natürlich war ein wirklicher Vergleich schwierig, weil sich die Spieler ja so gut kennen", unterstreicht Co-Trainer Clemens von Grumbkow. "Es war aber interessant, mal wieder ein Update zu bekommen, wo die Spieler derzeit stehen. Die letzten Spiele sind ja auch schon wieder eine Weile her."
 
Weil es sich mittlerweile mit "echten" Nord-Süd-Spielen etwas schwierig gestaltet, wurden die Teams mehrfach gemischt. Leider - aus Trainersicht - waren die Ergebnisse zumeist sehr deutlich zwischen den etablierten Kräften und jüngeren Spielern. Da habe man sich einen etwas knapperen Abstand erhofft. "Aber man muss eben auch feststellen, dass es ausschließlich mit Training auch schwer ist, sich weiterzuentwickeln." Daher hatte man ja auch zuletzt eine Maßnahme mit Italien geplant, die dann abgesagt werden musste.
 
Und so ist man beim DRV weiter bemüht, wie auch immer geartete Ländervergleiche oder Turniere zu finden, die einer echten EM-Vorbereitung sehr dienlich wären. Doch Leistungssportreferent und  Athletenkoordinator Daniel Booth, der in dieser Hinsicht mit in Gesprächen ist, sagt: "Das ist im Moment schwierig. Wir haben Kontakt aufgenommen mit den Centrale 7s oder den Howard Hinton 7s. Die haben abgesagt, lassen es nur für einheimische Teams stattfinden oder wissen noch gar nicht, ob es überhaupt stattfinden wird." Dazu sei man regelmäßig in Kontakt mit den Verbänden in Frankreich und Spanien und versuche, gemeinsam Maßnahmen auf die Beine zu stellen. "Alle wollen gern", so Clemens von Grumbkow. "Aber es ist schwer bei den sich ständig ändernden Regularien in den einzelnen Ländern." Daniel Booth bringt die Situation auf den Punkt: "Wir werden auch 2021 sehr flexibel sein müssen."
 
Das gilt wohl auch mit Blick auf die ja nun für Juni geplante 7er-Europameisterschaft mit zwei Turnbieren in Kutaisi (GEO) und Moskau (RUS). Die internationalen Verbände sind gewillt, die Kontinentalmeisterschaftm, wo Deutschland seinen Titel verteidigen will, stattfinden zu lassen. Wie genau das aussehen kann und welche Auswirkungen die Platzierung bei der EM haben wird, ist wohl aber noch nicht so richtig klar. Klar ist nur: "Wir wollen so gut wie möglich abschneiden bei der EM", so von Grumbkow. "Wir wollen zeigen, dass wir weiter und beständig oben mitspielen können und uns für höhere Aufgaben empfehlen." 
 
Die Kaderspieler gehen nach einem nun mit den Nord-Süd-Spielen beendeten 8-Wochen-Trainingsblock jetzt erstmal in eine Oster-Pause. Am 12. April geht es dann aber dann schon weiter mit der Vorbereitung auf die 7er-Europameisterschaft.