7er-Development-Team in Rovigo

7er-Development-Team in Rovigo "nur" Dritter

Bei den Rovigo 7s in der italienischen Region Venetien hat nun auch das deutsche Development-Team der 7er-Männer endlich wieder auf internationalem Parkett antreten dürfen. Am Ende stand allerdings "nur" der dritte Platz zu Buche, was bei Team und Coach eher ein wenig Enttäuschung hervorrief. Man habe sich eigentlich mehr vorgenommen, unterstrich Trainer Clemens von Grumbkow.
 
"Ja, es war ein sehr durchmischtes Turnier für uns", so von Grumbkow. "Man hat deutlich gemerkt, dass die Jungs seit rund 1,5 Jahren keinen richtigen Kontakt mehr gespielt haben. Die anderen Teams hier waren da schon etwas weiter. Aber das war auch nicht der Grund. Wir waren hier einfach nicht gut genug, haben zu viele Fehler gemacht, um am Ende weiter vorn landen zu können. Gut war allerdings, dass wir endlich wieder Feedback aus einem internationalen Turnier bekommen haben. Und wir haben gesehen, dass zwar viel Potenzial da ist, wir das aber bei diesem Turnier noch nicht auf dem Platz umsetzen konnten. Da ist sicher noch viel Spielraum nach oben."
 
Das deutsche Team tat sich schon zum Auftakt gegen die französische Auswahl "Les 7 Salopards" schwer, gut ins Spiel zu kommen. Doch am Ende setzte sich die individuelle Qualität doch durch, und man gewann mit 17:0. Deutlich besser lief es dann schon im zweiten Spiel der "Round Robin" gegen das italienische Zweitligateam "Borsari Badia". Deutschland dominierte das Geschehen und setzte sich klar mit 43:0 durch. Zum Abschluss des ersten Tages ging es gegen das Development Team des italienischen Verbandes, das um einige Spieler des Top-Teams ergänz war. Es entwickelte sich trotz einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen, die Clemens von Grumbkow beobachtet hatte, ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Italiener bei Abpfiff mit 15:12 knapp des bessere Ende für sich hatten. 
 
Der zweite Turniertag verlief dann allerdings nicht so, wie man es sich sich vorgestellt hatte. In den beiden verbliebenen Gruppenspielen setzte es jeweils knappe Niederlagen gegen den späteren Turniersieger Schweiz (10:12) und das Team "Gran Milan 7" (0:5). "Diese Spiele hätten wir auch gewinnen können oder sogar müssen", konstatierte Coach von Grumbkow knapp.
 
Damit ging es für die DRV-Auswahl in der abschließenden Platzierungsrunde statt um den Turniersieg lediglich um Platz drei. Gegner im "Bronze-Match" waren direkt wieder die Mailänder, und diesmal zeigten die deutschen Spiele, dass sie es doch besser können. Anders als im letzten Gruppenspiel spielte man nun befreiter auf, konnte die Vorgaben auf dem Platz viel besser umsetzen und gewann am Ende deutlich und auch verdient mit 31:7.
 
"Man hat hier gesehen, dass den Jungs die Spielpraxis fehlte, aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen und werden sicher auch bald wieder stabiler unsere Leistungen abrufen können."