Am kommenden Sonntag (10. März) wird die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft um 13 Uhr (CET) in Kutaisi gegen die gastgebenden Georgier antreten. Das Lelos genannte Team ist zehnfacher europäischer Champion und auch in dieser Saison in der Rugby Europe Championship Topfavorit auf den Titelgewinn. Zudem steht für Georgien in diesem Jahr zum fünften Mal die Teilnahme am Rugby World Cup an. Als klare Außenseiter werden die Schwarzen Adler allerdings dennoch versuchen, in Kutaisi mit ihrem bekannten fighting spirit bestmöglich mitzuhalten. Die Partie wird als Livestream übertragen bei RAN.de und Sportdeutschland.tv.

„Georgien wird sicher die bisher größte Herausforderung für unser Team“, weiß DRV-Co-Trainer und Ex-England-Nationalspieler Mouritz Botha. „Dieses Team ist nah dran an den besten Teams der Welt. Sie haben kürzlich einige Tage gemeinsam mit Englands Nationalteam trainiert. Das zeigt die Qualität, die dieser Gegner hat.“

Die Lelos sind – zumal im eigenen Land, wo Rugby eine der populärsten Sportarten ist – praktisch in jeglicher Hinsicht Favorit gegen Deutschland. Als Zwölfter der Weltrangliste klopfen sie an bei den ganz großen Teams des Weltrugby, sie verfügen über eines der besten Gedränge und haben jede Menge Erfahrung auf höchstem Internationalen Niveau. Und sie haben ihre bisherigen drei Spiele in dieser Saison alle gewonnen.

„Georgien ist bekannt für seine großen Stürmer und ihr überragendes Gedränge“ weiß auch Mouritz Botha. „Aber unsere Jungs sind echte Krieger, die auf dem Platz um alles kämpfen. Das werden sie auch in Georgien tun.“ Gegen Russland habe man zuletzt den Spielplan besser umgesetzt als in den ersten beiden Spielen. „Verteidigung und Disziplin werden am Sonntag entscheidend sein. Wenn wir das Territorium und den Ballbesitz gegen sie kontrollieren können, dann werden wir ein gutes Spiel abliefern.“

Personell muss Headcoach Mike Ford auf wenigen Positionen Veränderungen vornehmen. Im Vergleich zum letzten Heimspiel in Heidelberg werden Hakler Kurt Haupt und Kapitän Sebastian Ferreira als Nummer acht fehlen. Auch Matthias Schösser im Sturm und Marcel Coetzee in der Hintermannschaft stehen leider nicht zur Verfügung. Ansonsten kann der Trainerstab nahezu auf das Team bauen, das letzte Woche auch gegen Russland aufgelaufen ist.

BSC Offenbach: Wynston Cameron-Dow
Heidelberger RK: Jörn Schröder, Dasch Barber, Felix Lammers
SC Frankfurt 1880: Samy Füchsel
TSV Handschuhsheim: Jaco Otto, Nikolai Klewinghaus, Eden Syme, Felix Martel, Marcus Bender, Paul Schüle
SC Neuenheim: Samuel J. Harris, Senzo Ngubane
RSV Köln: Morne Laubscher
TV Pforzheim: Lee Murray
RC Vannes (FRA): Tim Menzel, Christopher Hilsenbeck
Rotherham Titans RC (ENG): Antony Dickinson
Stade Rochelais (FRA): Eric Marks
Doncaster RFC (ENG): Tobias Williams
Kahurangi RC (NZL): Vito Lammers
Stade Aurilliacois CA (FRA): Julius Nostadt
Stade Francais (FRA): Emil Rupf
Stade Dijonais (FRA): Harris Aounallah

Das zweite und zugleich letzte Heimspiel in der Rugby Europe Championship 2019 wird am Sonntag, den 17. März um 13 Uhr in Köln im Sportpark Höhenberg (Höhenberger Ring, 51103 Köln) stattfinden. Dann empfangen die Schwarzen Adler das Nationalteam aus Spanien.

Karten im Vorverkauf gibt es unter www.ADticket.de!

(Foto: Jürgen Keßler)