Am Sonntag (17. März) wird die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft um 13 Uhr im Sportpark Höhenberg in Köln versuchen, den Gang in die Relegation der Rugby Europe Championship 2019 noch zu verhindern und den direkten Verbleib in der höchstmöglichen europäischen Spielklasse zu schaffen. Dafür wäre allerdings ein Sieg der Schwarzen Adler gegen Spanien nötig. Ein hartes Stück Arbeit, für das allerdings Headcoach Mike Ford einmal mehr seinen Kader auf einigen Positionen umbauen muss. Die Partie wird als Livestream übertragen bei RAN.de und Sportdeutschland.tv. (Foto: Jan Perlich) 

„Wir hatten bislang ein wirklich hartes Turnier durch einige Verletzungen und wegen einigen Schwierigkeiten wegen der Verfügbarkeit von Spielern. Aber wir freuen uns sehr, wie sich einige Spieler entwickelt haben“, sagt DRV-Co-Trainer und Ex-England-Nationalspieler Mouritz Botha. „Jungs wie zum Beispiel Emil Rupf, Felix Lammers oder Paul Schüle haben wirklich gute Arbeit geleistet und werden mit das Rückgrat des deutschen Rugbys in der Zukunft bilden. Aber auch insgesamt haben wir unsere Leistungen im Turnier von Woche zu Woche verbessert. Und obwohl wir gegen Georgia am Ende klar verloren haben, haben wir Kampfgeist gezeigt und konnten den Ball während einiger Spielphasen gut kontrollieren.“

Die Spanier seien zwar nicht so stark einzuschätzen wie Georgien, aber dennoch haben „El XV de León“ bislang ein hervorragendes Turnier gespielt. Die Iberer liegen nach drei Siegen aus vier Spielen auf Platz zwei der Tabelle und gehen daher als Favoriten in das Duell mit den Schwarzen Adlern, zumal die Iberer in der Weltrangliste auf Rang 19 klar vor Deutschland (29) liegen. Gegen Spanien allerdings war in der Vergangenheit immer mal was möglich, etwa 2016, als man ebenfalls in Köln ein Remis erkämpfen konnte.

„Spanien hat in dieser Saison mit seinem Paket dominiert“, weiß Mouritz Botha. „Aber im letzten Spiel hat es auch gezeigt, dass es auch über gefährliche Spieler in der Hintermannschaft verfügt. Unsere Stürmer müssen einen guten Job machen am Wochenende, aber es ist eine Herausforderung, vor der wir nicht scheuen. Wir freuen uns sehr, zu Hause zu spielen. Wir bekommen in Köln immer gute Unterstützung von den Rängen. Wir hoffen, dass wir wieder ein tolles Publikum haben, das viel Lärm macht und eine Atmosphäre schafft, die unseren Jungs hilft, eine Top-Leistung zu erbringen.“

Insgesamt wird Headcoach Mike Ford vor allem in der Hintermannschaft einige Alternativen mehr zur Verfügung haben als zuletzt. Mit Christopher Korn, Robin Plümpe und Carlos Soteras Merz sind Spieler aus dem deutschen 7er-Programm dabei, die durchaus Impact bringen können. Allerdings wird diesmal Christopher Hilsenbeck nicht zur Verfügung stehen, sodass wohl Nikolai Klewinghaus eine Chance auf der Spielmacherposition bekommen könnte.

BSC Offenbach: Wynston Cameron-Dow
Heidelberger RK: Jörn Schröder, Dasch Barber, Felix Lammers
SC Frankfurt 1880: Samy Füchsel, Marcel Henn
TSV Handschuhsheim: Jaco Otto, Nikolai Klewinghaus, Marcel Coetzee, Felix Martel, Paul Schüle, Christopher Korn
SC Neuenheim: Samuel J. Harris
RG Heidelberg: Robin Plümpe
RSV Köln: Morne Laubscher
Hannover 78: Rafael Pyrasch
TV Pforzheim: Carlos Soteras-Merz
RC Vannes (FRA): Tim Menzel
Rotherham Titans RC (ENG): Antony Dickinson
Stade Rochelais (FRA): Eric Marks
Doncaster RFC (ENG): Tobias Williams
Kahurangi RC (NZL): Vito Lammers
Stade Aurilliacois CA (FRA): Julius Nostadt
Stade Francais (FRA): Emil Rupf
SO Chambery (FRA): Sebastian Ferreira
Stade Nicois (FRA): Michail Tyumenev

Karten im Vorverkauf für das Spiel in Köln gibt es unter www.ADticket.de!