Der DRV war unter der Woche mit einem ganz jungen Development-Team bei den Centrale Sevens nahe Paris im Einsatz. Dort sprang am Ende ein sechster Platz heraus. Aber viel wichtiger war die Spielpraxis für die Spieler, die zum Teil erstmals in einem internationalen Herren-Turnier spielten, sowie die Entwicklung über das Turnier, mit der die Coaches zufrieden waren.

„Wir hatten natürlich einen schwierigen Start in dieser völlig neuen Konstellation. Dazu waren die physischen Unterschiede zu den meisten Team im Turnier ziemlich groß“, hieß es von den Coaches Max Pietrek und Jan Ceselka. „Dennoch hat die Mannschaft im Turnier eine gute Entwicklung genommen. Sie haben spielerisch die Vorgaben gut umgesetzt. Der Zweck, den wir mit diesem Turnier verfolgt haben, wurde absolut erfüllt.“

In der Gruppenphase bekam man es zunächst mit einer fidschianischen Auswahl namens Yamacia zu tun, die körperlich deutlich überlegen war, und der manmit 5:26 unterlegen war. Auch gegen dem späteren Turniersieger, dem französische Erstliga-Team von Racing 92, war die junge DRV-Auswahl nicht gewachsen (5:47). Erst im dritten Gruppenspiel gegen die Pariser Auswahl der Centrale Barbarians gelang mit 26:14 der erste Sieg.

Am zweiten Turniertag musste man sich im abschließenden Gruppenspiel der Auswahl Belgiens knapp geschlagen geben, obwohl in diesem Spiel mehr drin war, wie die Coaches angaben. Weiter ging es im Silver-Table-Halbfinale, wo man gegen Tschechien die wohl beste Turnierleistung zeigte und verdient mit 24:7 die Oberhand behielt. Zum Abschluss aber ging es wiederum gegen die zum Vortag noch einmal verstärkten Männern von Yamacia zu tun. „Da gab es nichts zu holen“, gestand Max Pietrek. „Die haben uns körperlich auseinandergenommen.“ Endstand 0:45.