Mit lediglich einer Niederlage aus sieben Spielen belegte die neu formierte DRV VII der Frauen beim Osterturnier im belgischen Gent den dritten Platz. Dabei traf die Mannschaft von Nationaltrainer Melvine Smith auf internationale Gegner wie Belgien, Georgien und Polen sowie weiteren Vereinsmannschaften aus Norwegen und der Schweiz.

Nach einem erfolgreichem Trainingscamp in Köln hatte Smith eine junge und talentierte Spielerinnen in den Kader für Gent berufen. Unter den zwölf Nominierten fanden sich zwei 16-jährige sowie drei 18-jährige Spielerinnen wieder. „Hauptziel für diese Saison ist es, ein Spielstil zu entwickeln, in dem alle Spielerinnen ihre individuellen Stärken einbringen können“, erläutert der DRV-Nationaltrainer. „Und an dem Wochenende in Gent haben wir diesen Stil gefunden. Es wahr erfreulich zu sehen, dass wir, wenn wir unsere Spielprinzipien und unseren Spielstil umsetzen, wir auch positive Ergebnisse einfahren. Das war eine gute Erfahrung für die Spielerinnen. Nun brauchen wir Zeit, um in gemeinsamen Trainingseinheiten unser System zu verfeinern und zu verbessern.“

Aufhorchen ließen dabei die beiden Siege gegen Belgien (32:7, 31:5), die dieses Jahr in der Grand Prix Series spielen. Die einzige Niederlage kassierte die deutsche Mannschaft zu Anfang der Zwischenrunde gegen Polen mit 10:14 – nach einer 10:0-Halbzeitführung. „Die Polinnen waren einfach noch zu clever und verfügten über mehr Selbstvertrauen“, analysiert Melvine Smith. Auf Polen trifft die deutsche 7er-Nationalmannschaft der Frauen in der diesjährigen Women Trophy von Rugby Europe. „Am Ende sind wir alle glücklich, dass wir unsere Ziele für dieses Turnier erreicht und was wir über die vergangenen zwei Wochen geleistet haben. Die junge Spielerinnen haben zudem sehr viel Erfahrung gesammelt. Dies ist auch wichtig für die U18-EM später im Jahr“, betont Smith.

(maha)