Um unseren Rugbysport weiterzuentwickeln, bedarf es guter und engagierter Trainer in allen Bereichen sowie Vereins- und Verbandsverantwortliche, die Trainern und Spielern ein gutes Umfeld bieten. Mit diesem Ziel fand am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal das DRV Rugby Forum statt. Die Veranstaltung begeisterte 148 Teilnehmer, darunter auch Robin J. Stalker: „Eine tolle und professionell organisierte Veranstaltung”, fand der DRV-Präsident, der das DRV Rugby Forum auch nutzte, um von aktuellen Entwicklungen und den Plänen im Verband zu berichten und sich anschließend gemeinsam mit Sportdirektor Manuel Wilhelm nach einer Podiumsdiskussion auch den Fragen der Teilnehmer zu stellen.

Auch Manuel Wilhelm nutzte die Gelegenheit in Berlin für eine Analyse und einen Ausblick auf das vorolympische Jahr 2019, und ging dabei auch auf Ziele, strukturellen Konzepte und Veränderungen im Verband dezidiert ein.

„Das Motto ‚informieren, inspirieren und motivieren’ kommt wirklich sehr gut an“, so Co-Organisator Ralf Iwan, der gemeinsam mit DRV-Ausbildungsleiter Peter Smutna für das Programm zuständig war. Und der Erfolg gibt den Machern des Rugby Forums Recht.

„Es war uns als Veranstalter wichtig, dass die Führung des Verbandes sich zu den Zielen und Konzepten äußert und so die Rugby-Community in Deutschland inspiriert und motiviert, die positive Entwicklung der Sportart Rugby auf allen Ebenen voranzutreiben.” Informiert haben in den sieben Impuls-Vorträgen und sechs Masterclasses neben den zahlreichen Referenten auch Nigel Collier von Skylab und Prof. Dr. Gerald Fritz von der Hochschule für angewandtes Management in Berlin zu den Themen digitale Strategien im Sport, Sportmarketing und neue Wege der Vermarktung – auch im Rugby. Dabei berichtete Prof. Dr. Fritz auch von seinem aktuellen Projekt mit Rugbyclubs in Berlin.

Inspirierend und mitreißend war der Impuls-Vortrag von Russell Earnshaw. Der ehemalige Rugby-Profi und U18-Trainer englischen Verbandes präsentierte innovative Coaching-Ansätze und berichtete anschaulich und unterhaltend von seiner Trainertätigkeit vor allem mit Nachwuchsspielern. „Das war ein toller Beitrag von Russell“, fand auch Christian Steinberg, Ausbildungsleiter bei der Basketball Bundesliga, der zusammen mit Peter Smutna eine Masterclass unter dem Thema „Rugby meets Basketball“ durchführte. Weitere Highlights im Bereich Leistungssport war die Masterclass mit Herren-7er-Bundestrainer Vuyo Zangqa und Clemens von Grumbkow sowie der Impulsvortrag von Colin Grzanna zum Thema Gehirnerschütterungen.

Ausgesprochen informativ war zudem der Vortrag von Dr. Uli Byszio: Zum ersten Mal präsentierte der Mastermind des SC Frankfurt 1880 das erfolgreiche Nachwuchskonzept seines Vereins einer breiten Öffentlichkeit.

„Es ist hier wie auf einem Klassentreffen“, so einer der Teilnehmer und in der Tat war neben den Impuls-Vorträgen und Masterclasses viel Zeit zum Netzwerken. Auch der gesellige Abschluss – Teil der Rugby-Kultur – kam beim 2. DRV Rugby Forum nicht zu kurz: Zeit zur Diskussion und zu Gesprächen gab es nach einem informativen und inspirierenden Tag in einem nahe gelegenen australischen Restaurant im Sony Center.

Ideen und Vorschläge für erfolgreiche Zukunft erwünscht

DRV-Präsident Robin J. Stalker hatte am vergangenen Wochenende beim 2. DRV Rugby Forum angekündigt, dass man beim DRV künftig verstärkt auf Ideen und die Mitarbeit der Rugby-Familie bei der Weiterentwicklung des Verbandes sowie des Rugbysports in Deutschland setzen wolle. In diesem Zusammenhang ist nun eine Möglichkeit geschaffen worden, Ideen und konstruktive Vorschläge unterbreiten und sachlichen Meinungsaustausch betreiben zu können.

Unter der E-Mail-Adresse zukunft@rugby-verband.de können sich Mitdenker, Querdenker und Weiterdenker künftig direkt an den DRV wenden und konstruktiv an einer erfolgreichen Zukunft des DRV mitarbeiten.