In den letzten Wochen bestimmte zumindest die Rugby-Landschaft in und um Hannover auch die Diskussion um die Trennung der 13 Jahre andauernden Spielgemeinschaft zwischen dem VfR Döhren und Odin Rugby. Der VfR, der sich die Trennung wünschte, wollte nun beim DRV eine Bundesliga-Lizenz beantragen.

Allerdings liegt dem DRV eine nach §1, Absatz 7 der Spielordnung notwendige Vereinbarung bezüglich der Fortführung nach der Auflösung nicht vor. Demnach wären beide Vereine als neu gegründete Teams zu bewerten, und der VfR dürfte keine Lizenz für die Bundesliga erhalten. So fiel dann auch die Entscheidung des DRV-Präsidiums in dieser Sache aus.

Entsprechende Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen, auch in Gesprächen zwischen den Vorständen, dem Vorstandsvorsitzenden des DRV und des DRV-Präsidenten in Hannover, brachten keine Einigung. Auch der Versuch, beide Parteien zu einer Verlängerung der SG um ein weiters Jahr zu überreden, scheiterte. Damit hätte man Zeit gewonnen, die Auflösung besser vorzubereiten.

Die Entscheidung des Präsidiums gemäß §1, Absatz 7 der Spielordnung war beinahe einstimmig (bei einer Enthaltung) und getragen durch die Absicht, beide Vereine nach der Auflösung nicht in ihrer Existenz zu gefährden. Das Präsidium bedauert, dass die beiden Vereine untereinander keinen Kompromiss finden konnten.

Gegen den Beschluss des Präsidiums kann Widerspruch eingelegt werden.