Die deutsche U18-Siebener-Auswahl hat einen durchwachsenen ersten Turniertag beim Junioren-Turnier im Rahmen der Howard Hinton Sevens erlebt. Nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war man zwar ins Viertelfinale eingezogen, dort unterlag man jedoch dem Team von Lakanal mit 7:29 und hatte so einen unbefriedigenden Tagesabschluss. Jetzt geht es morgen also noch um die Plätze fünf bis acht.

Zum Turnierauftakt gelang den U18-Junioren des Deutschen Rugby-Verbandes ein überzeugender 21:15-Sieg gegen das Team Ussel. Schon nach 30 Sekunden hatte Vincent Holpp den ersten Versuch markiert und Philip Gleitze diesen sicher erhöht. Auch danach bestimmte das deutsche Team das Spielgeschehen, setzte sein Spielsystem wie geplant durch und legte durch Hugo Kellaway einen weiteren erhöhten Versuch zum 14:0-Halbzeitstand nach. Nach der Pause hatte man das Spiel nicht mehr so gut unter Kontrolle, bekam auch nicht mehr den Zugriff. Dazu zeigten sich in der Defensive einige Löcher, sodass die Franzosen drei nicht erhöhte Versuche legen konnten. Doch der von Philip Gleitze erhöhte Versuch, den Jack Hunt noch legte, sicherte den insgesamt verdienten Auftaktsieg.

Ganz anders verlief die zweite Partie gegen die Junioren aus Dijon. Da bekamen die Deutschen in der 1. Halbzeit kaum Zugriff auf das Spiel, ließ den Gegnern zu viel Platz zum Spielen und geriet so schnell ins Hintertreffen. Erst nach dem Seitenwechsel fingen sich die DRV-Junioren und fanden ihre Spielstruktur. Doch die Zeit reichte nicht mehr, um die Partie noch zu drehen. Die deutschen Punkte bei der 14:22-Niederlage gingen auf die Konten von Philip Gleitze und Hugo Kellaway, die ihre Versuche jeweils selbst erhöht hatten.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Akademie aus Beziers konnte man im Vergleich zum letzten Spiel deutlich mehr Druck mit der Defensive aufbauen und so früher an den Ball kommen. So fanden die Franzosen nicht ins Spiel. Offensiv hielten sich die DRVer eng an die spielerischen Vorgaben und konnten so durch Vincent Holpp, Philip Gleitze und Anton Gleitze drei Versuche legen, die allesamt von Philip Gleitze erhöht wurden. Am Ende stand ein 21:14-Sieg zu Buche, der den Einzug ins Viertelfinale bedeutete.

Dort bekam man es mit dem Team Lakanal zu tun, musste aber mit einem angeschlagenen Spielmacher Hugo Kellaway ins Spiel gehen, das der dann aber doch nicht beenden konnte. So schaffte man es nicht, den Ball effektiv in die eigenen Hände zu bekommen. Wenn das aber mal geschah, dann wurde es auch gefährlich für die Franzosen. Insgesamt stand die deutsche Defensive zwar gut, aber Lakanal kam doch immer wieder in Ballbesitz und punktete. Für Deutschland gelang das diesmal nur Vincent Holpp, der einen von Philip Gleitze erhöhten Versuch legen konnte. Endstand 7:29 aus DRV-Sicht.