Die deutsche 7er-Nationalmannschaft hat sich in der Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation (13./14. Juli) und die Europameisterschaftsserie (GPS) bereits in guter Frühform präsentiert. Im französischen Tours gewann das Team von Bundestrainer Vuyo Zangqa das Vorbereitungsturnier Howard Hinton Sevens. Bastian Himmer wurde zudem zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Nach einem ersten Tag, den das Wolfpack nach Siegen gegen Russlands Development-Team (26:5) und das Team France Universitaire 1 mit einem eindrucksvoll 43:7 bei einer durchaus vermeidbaren 12:17-Niederlage gegen New Zealand Select, praktisch das B-Team der All Blacks Sevens, als Gruppenerster abgeschlossen hatte, starteten die Deutschen stark in den zweiten Tag.

Im Viertelfinale wartete das Nationalteam Italiens, das nach einem neuerlich etwas durchwachsenen Start ins Match und trotz einer zweiminütigen Unterzahl noch souverän mit 27:12 bezwungen wurde. Im Halbfinale ging es erneut gegen das die französische Universitätsauswahl, die man bereits in der Vorrunde bezwungen hatte. Und auch diesmal behielt das Wolfpack mit 31:17 klar die Oberhand und zog damit ins Endspiel ein.

Dort traf man auf die zweite Universitätsauswahl Frankreichs im Turnier. Deutschland erlaubte dem Gegner den ersten Versuch, übernahm dann aber die Initiative und bestimmte über weite Strecken das Geschehen. Erst in der Schlussphase kamen die Franzosen noch mal auf und betrieben mit dem letzten Versuch noch Ergebniskosmetik. Endstand: 17:12 für die DRV-Mannen.

Co-Trainer Clemens von Grumbkow: „Wir freuen uns natürlich, dass wir mal wieder ein Turnier gewinnen konnten, auch wenn das Finale sicher nicht unser bestes Spiel war und wir das vor allem über unsere Defensive gewonnen haben. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Teams über das Turnier aber zufrieden. Es war lehrreich für uns, und wir ziehen da einige gute Sachen raus mit Blick auf die nächsten Wochen. Auf die hier gezeigten Leistungen wollen wir aufbauen und auch das Gewinnergefühl mitnehmen in die Vorbereitung auf das GPS-Turnier in Moskau.“