Am 1. und 2. September wird die deutsche 7er-Rugbynationalmannschaft der Frauen im russischen Kazan versuchen, den Klassenerhalt in der europäischen Grand Prix Series doch noch zu sichern. Nach dem letzten Platz beim ersten Turnier im französischen Marcoussis sicher keine leichte Aufgabe, aber man geht durchaus hoffnungsvoll in das entscheidende Turnier.

Nominiert sind folgende Spielerinnen:
SC Neuenheim: Lisa Bohrmann, Lea Predikant, Anja Czaika
Heidelberger RK: Johanna Hacker, Susanne Pfisterer
RK 03 Berlin: Friederike Kempter, Julia Braun
FC St. Pauli: Josephine Pora, Joline Kersten
SC Germania List: Gesine Adler, Kathi Epp
Würzburger RK: Uli Borchardt

 Auf Abruf: Salome Trauth (Heidelberger RK) und Elena Korn (SC Germania List)

Nationaltrainer Melvine Smith: „Das Ergebnis aus dem ersten Turnier war für uns nicht gut – das ist klar. Aber wir gegen mit mehr Hoffnung in das zweite Turnier in Kazan. Wir glauben an dieses nominierte Team. Wir hatten zwei Vorbereitungscamps und sind sehr zufrieden, wie es jetzt gelaufen ist. Mit Julia Braun und Anja Czaika kehren zwei Spielerinnen in den Kader zurück, die zuletzt nicht dabei waren. Damit haben wir auch eine gut eingespielte Backline, die uns die Angriffsoptionen gibt, die wir brauchen.“

Dennoch wird das deutsche Team ein Durchschnittsalter von nur 22 Jahren haben und damit weiter das jüngste im Turnier sein. „Unser Ziel ist es, mindestens zwei Spiele zu gewinnen. Das war gefühlt auch beim ersten Turnier drin, aber wir haben da ein paar Fehler gemacht, die uns eben diese mindestens zwei Siege gekostet haben. Wir sind zuversichtlich, dass uns das diesmal nicht passiert.“