Den Auftakt zu den DRV-Sommerinterviews macht die DRJ-Vorsitzende Romana Thielicke. Das Redaktionsteam sprach mit ihr über die anstehende vierte Auflage des Sommercamps (28. Juni bis 4. August) im Hamelner Landschulheim Riepenburg. 

Was ist während der Woche im Rugby-Sommercamp geplant?
Auf dem Programm steht selbstverständlich das Rugbytraining im Mittelpunkt. Dies wird von den DRV-Nationaltrainern Vujo Zangqa, Matias Aristarin,  Morne Lorbscher, Chris Lane und Colin Grzanna geleitet. Zudem werden die 15er-Nationalspieler Samy Füchsel,  Jörn Schröder,  Carsten Lang und Rafael Pyrasch und ihre Kollegen Daniel Koch, Nicolas Müller und Vincent Holpp aus der 7er-Nationalmannschaft mehrere Trainingseinheiten verantworten. Bei dem tollen Wetter werden wir zudem einen Schwimmbadbesuch und einen Ausflug nach Hameln unternehmen. Wir bieten den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen über die Woche also einen bunten Mix aus Rugby, Kultur und ein paar Überraschungen vor Ort an.

Was sind die Höhepunkte des DRJ-Sommercamps?
Ein Höhepunkt wird die Autogrammstunde mit den Nationaltrainern und Nationalspielern des DRV sein. Und natürlich die Tatsache, dass sie in Hameln vor Ort sind und mit den Kids trainieren.

An wen richtet sich das Angebot des Sommercamps und wie groß ist die Nachfrage?
Das Angebot des Sommercamps richtet sich an alle Spielrinnen und Spieler aus ganz Deutschland im Alter von acht bis 15 Jahren. Und die Nachfrage ist enorm. Seit Wochen ist das Camp mit 80 Anmeldungen komplett ausgebucht.

Wer leitet das Sommercamp und die einzelnen Programmpunkte?
Wir sind ein Team aus ehrenamtlichen Betreuern aus ganz Deutschland. Als DRJ-Vorsitzende habe ich dabei die Leitung des Sommercamps und damit die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf der Woche übernommen. Aber ohne mein Team könnte könnten die DRJ und ich das Camp nicht veranstalten. Wir verfügen seit vier Jahren über ein festes Team und jedes Jahr kommen weitere Personen dazu. Daher bin jedes Mal sehr dankbar, dass sich die Personen dafür Urlaub nehmen und im Landschulheim Riepenburg eine Woche lang dabei sind.

Wie kam die DRJ auf die Idee, ein Rugby-Sommercamp zu veranstalten?
Ich habe schon immer die Idee gehabt, ein Camp zu veranstalten, an dem alle Kinder aus ganz Deutschland teilnehmen können – völlig egal, woher sie kommen und ob sie sich kennen. Die Idee war, nicht nur Rugby anzubieten, sondern auch andere Freizeitaktivitäten und etwas Kultur in das Programm einzubauen. Mit Frank Himmer haben wir dann jemanden gefunden, der uns hier als Leiter des Schullandheimes sehr unterstützt und die Idee von Anfang am begleitet hat.

Was ist für die Zukunft geplant: Gibt es Überlegungen, das Sommercamp auszuweiten, an anderen/weiteren Orten zu veranstalten?
Auf Grund der hohen Nachfrage spielen wir natürlich mit dem Gedanken, mehr solcher Camps zu organisieren und vielleicht auch an anderen Ort über das Jahr verteilt zu veranstalten. Dafür benötigen wir aber mehr ehrenamtliche Unterstützer, die über die entsprechende Zeit verfügen, solche Camps zu organisieren und durchzuführen.

Inwieweit sind Vereine oder das Programm „Get into Rugby“ eingebunden?
Das Camp wird von der DRJ organisiert und wir haben hier keine Zusammenarbeit mit Vereinen im engeren Sinne Sinne. „Get into Rugby“ steht zudem für die Förderung und Entwicklung des Rugbysports in Deutschland. Ein Ziel, das wir mit diesem Projekt seit Jahren verfolgen.