Die deutsche U16-Auswahl erwartet am 11. März in Köln ein besonderes Highlight. Das Team wird ab 13 Uhr, vor dem Herren-Länderspiel, gegen die Bath Rugby Academy testen. Die DRJ-Nationaltrainer Tim Wimberg und Stefan Diedrichs haben mit Blick auf die Begegnung große Ziele.

„Es geht uns um die Sichtung der Spieler unter Wettkampfbedingungen gegen die Bath Rugby Academy auf höchstem U16-Niveau. Ziel ist die Vorbereitung für das Länderspiel gegen die Polen im April 2017,“ so Wimberg. Im letzten Jahr spielte die U16-Auswahl bereits in Köln im Stadion vor einer unglaublichen Kulisse von knapp 4.000 Zuschauern. In der Hoffnung, dass sich dies wiederholt treffen die deutschen auf einen vollkommen unbekannten Gegner. „Wir gehen von einem sehr guten technischen, taktischen und physischen Anforderungen aus,“ sagte Wimberg zum Gegner. Das Match auf Länderspielniveau erwartet von den Jungs viel.

Die Jungs müssen sich als Team beweisen und zusammenwachsen, auch wenn sie sich seit fünf Monate nicht gesehen haben. Die 2×30 Minuten auf einem hohen Niveau wird für einige Spieler Neuland sein. Aber genau darum geht es den Trainern. „Gewöhnung an das Niveau, welches uns in Polen erwarten wird.“ Im Anschluss an das Spiel werden sich beide Teams das Länderspiel der Herren ansehen. Die gemeinsame Maßnahme endet am Sonntag mit einem Rugby-Turnier mit Bath und anderen Mannschaften.

Nach dem Wochenende und dem Spiel gegen Bath sind die Hoffnungen groß, für das deutsche Rugby eine langfristige Kooperation mit der Akademie auf den Weg zu bringen. Das deutsche U16-Team wird weiter gefordert. Bereits eine Woche später erwartet die Jungs der nächste dsj-Kurs in Hannover. Höhepunkt der Saison werden die Maßnahmen des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (06. April bis 11. April) und des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (25. Mai bis 29. Mai) sein. Für den U16-Teammanger Robby Lehmann haben die DPJW- und DFJW-Maßnahmen ein konkretes Ziel „Freundschaften zu pflegen, den Spielern einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und auf internationalem Niveau zu spielen sowie ihnen mit den Länderspielen einen ersten echten Abschnitt im Leben eines Nationalspielers zu geben.“

(jk)