Die U16-Nationalmannschaft hat vom 24. bis zum 29. Mai einen Leistungssportaustausch im Rahmen einer Maßnahme des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) in Mazamet absolviert. Das zweite Saisonhighlight bot den Jungs ein bunt gemischtes Rahmenprogramm.

Die Maßnahme begann mit einem 7er-Turnier des Comitè du Tarn. Das deutsche Team wurde dazu in zwei Mannschaften aufgeteilt, die beide in der höchsten „Elite-Liga“ spielten. Mit 14 Teams in der Altersklasse U16 wurde ein attraktiver Wettkampf geboten. Eine DRJ-Auswahl konnte sich für das Finale gegen den Gailllac Rugby Club qualifizieren. Dort unterlag man aber und erreichte damit den zweiten Platz im Turnier. Der U16-Teammanager Robby Lehmann zog ein positves Fazit. „Wir haben viel gelernt. Das Turnier ist auf einem sehr hohen sportlichen Level. Die Jungs können sehr viel mitnehmen.“

Höhepunkt der gesamten Begegnung war das Spiel gegen eine Regionalauswahl des Comité du Tarn am Sonntag. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass dieses Spiel schwer werden wird. „Die Franzosen gehören traditionell zu den stärksten Gegnern, gegen die man spielen kann. Die Spiele während des letzten DFJW haben gezeigt, dass die technischen Qualitäten der Franzosen den unseren überlegen sind,“ sagte U16-Nationaltrainer Tim Wimberg vor Beginn der Maßnahme. Am Ende unterlag die DRJ-Auswahl nur knapp mit 26:30.

Zwischen den sportlichen Events wurde der Austausch durch kulturelle Aktivitäten, wie der Besuch des Weltkulturerbes der UNESCO Carcassonne, abgerundet. Die Maßnahme im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes ist der Saisonabschluss für die U16-Nationalmannschaft. Der nächste Höhepunkt wird der Rückbesuch im englischen Bath im Herbst sein.