Die deutsche 7er-Nationalmannschaft der Frauen hat die International Bonn 7s am Ende auf dem dritten Rang abgeschlossen. Die Trainer zeigten sich mit der Entwicklung des Teams ausgesprochen zufrieden.

Am Sonntag hatten die Adler Sevens in der Platzierungsrunde noch klare Siege gegen Georgien (24:0) und gegen Belgien (27:0) nachgelegt.

„Unser Eindruck war sehr positiv, wir hatten isngesamt wirklich ein gutes Outcome. Der dritte Platz spiegelt dann auch nicht die Leistung der Mannschaft in Bonn wider“, gaben die Coaches Max Pietrek und Rafael Pyrasch an. „Sehr erfreulich war die Entwicklung der Mannschaft vom ersten bis zum letzten Spiel. Wir hatten unseren Fokus vor allem auf die Defensive gelegt, und die Mädels haben wirklich lange und sehr gut verteidigt.“ Man sehe in vielen Bereichen – etwa in puncto Kondition und Spielverständnis – dass die Stützpunkttrainings fruchten. Allerdings nehme man für die nächsten Maßnahmen auch Aufgaben mit. „Wir werden demnächst mehr wert auf die Offensive legen“, kündigte Max Pietrek an. Das Turnier war sehr gut, wir konnten einige Spielerinnen testen. Aber wir wollen jetzt noch einige Spielerinnen sehen – etwa beim nächsten Turnier in Nancy.“

Zum Turnierauftakt hatte das Team an Tag 1 einen souveränen 27:5-Erfolg gegen Belgien, und auch das Spiel gegen Georgien brachte mit 19:7 einen klaren Sieg. Am frühen Abend gab es dann allerdings mit 5:12 die erste, ärgerliche Niederlage für die DRF VII.