Die Deutsche Rugby Nationalmannschaft empfängt in ihrem zweiten November-Weltranglistenspiel die Nationalmannschaft Brasiliens.

Nach dem Sieg gegen den dreimaligen WM-Teilnehmer Uruguay im Frankfurter Volksbankstadion am vergangenen Wochenende formt Nationaltrainer Kobus Potgieter sein Team unterdessen zielstrebig weiter. „Wir bereiten uns intensiv auf das kommende Spiel gegen Brasilien vor“, so der Nationaltrainer. Er erwarte mit Brasilien ein physisch starkes Team, das sich in jüngster Vergangenheit stark verbessert habe.

Zu Beginn der Trainingswoche musste das deutsche Trainerteam den Trainingsumfang dosieren, da einige Spieler aufgrund des harten Matches gegen Uruguay leicht angeschlagen waren. Ganz verzichten muss Potgieter gegen Brasilien auf Verbinder Chris Hilsenbeck, der von seinem Verein in der 2. Französischen Liga angefordert wurde. Für ihn rückt nun das Talent Daniel Koch in den Kader, der bereits in der Vorwoche im Trainingslager mit dem Team trainiert hatte.

Das Team aus Brasilien zeigte zuletzt starke Leistungen in der Americas Rugby Championship gegen Uruguay und erzielte einen Sieg gegen die USA. Das deutet an, dass der DRV XV am Samstag im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark alles andere als ein gemütlicher Nachmittag bevorsteht. Bereits im vergangenen Jahr war die deutsche Mannschaft bei einer Länderspielreise auf das Team aus Brasilien getroffen und konnte dabei – vor der zum Teil imposanten Kulisse von 11.000 Zuschauern – zwei Siege einfahren. „Wir haben größten Respekt vor dem deutschen Team“, sagte Brasiliens Coach Rodolfo Ambrosio anlässlich der Pre-Match Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen. Und ergänzt, man habe das deutsche Match gegen Uruguay verfolgt und wisse daher wie stark Potgieters Team sei.

Unterdessen löste der Sieg des Deutschen Rugby Teams gegen Uruguay eine Welle der Begeisterung aus. Neben der Live-Berichterstattung durch Sport1 verfolgte eine Vielzahl von Rugby-Fans weltweit das Geschehen über die Social Community Kanäle. „Das Feedback belegt die Sympathie für unseren Sport sowie das große Entwicklungspotenzial hierzulande“, so Verbandpräsident Klaus Blank (DRV). In Übereinstimmung mit der Einschätzung durch die Verantwortlichen des Weltverbandes World Rugby glaubt er das Deutsche Rugby sei „ein schlafender Riese“. Die deutsche 15er Rugby Nationalmannschaft tut derzeit alles dafür den Erweckungsprozess zu beschleunigen.

Achtung: Live-Übertragung über www.meinsportradio.de

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