In Hannover fand am Sonntag (9. Juli) der Deutsche Rugby-Tag statt. Anwesend waren Vertreter aller 13 Landesverbände sowie von 74 der aktuell 125 Vereine unter dem Dach des DRV. Es wurde phasenweise heiß diskutiert, doch am Ende wurden alle Anträge und Abstimmungen den Regeln gemäß behandelt beziehungsweise abgehalten.

Nachdem der DRV-Vorstand einstimmig entlastet worden war, stand die Neuwahl des Präsidiums an. Hier setzte sich der amtierenden DRV-Präsident Klaus Blank gegen seinen kurzfristig aufgestellten und nicht anwesenden Vorgänger Ian Rawcliffe mit 393 zu 57 Stimmen deutlich durch. Anschließend wurden Michael Schnellbach als Vizepräsident Siebener-Nationalmannschaften per Akklamation und ohne Gegenstimme sowie Jens Poff als Vizepräsident III Spielbetrieb, der die Abstimmung mit 290 zu 171 Stimmung gegegn Ingo Goessgen für sich entschied, ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Lange diskutiert wurde unter anderem beim Thema der Umstellung des Spielbetriebs auf das Kalenderjahr. Am Ende entschied sich das Plenum mit 394 zu 100 Stimmen gegen die Umstellung und für die Beibehaltung der aktuellen Regelung.

In Kürze wird der DRV an dieser Stelle über weitere Punkte und Entscheidungen des DRT 2017 sowie über die der vorangegangenen Versammlungen der Deutschen Rugby-Jugend (DRJT) sowie der Deutschen Rugby-Frauen (DRFT) informieren.