Bei den Nancy Sevens haben sowohl die deutschen Frauen sowie das Development-Team der deutschen Männer einen insgesamt guten ersten Turniertag erlebt. Die Auswahl von Männer-Bundestrainer Vuyo Zangqa wahrte in der Vorrunde eine weiße Weste und stellte den Coach zufrieden. Die Frauen hingegen erzielten zwar nicht die gewünschten Ergebnisse, präsentierten sich aber ebenfalls so, dass Coach Rafael Pyrasch ein positives Fazit vom ersten Turniertag zog.

In einem typischen ersten Spiel bei so einem Turnier mit einer neu zusammengestellten Mannschaft taten sich die Zangqa-Schützlinge eine Hälfte lang schwer, kamen nur langsam rein. Doch am Ende stand ein 17:12 gegen das französische Team Only Sevens Team. Im zweiten Spiel setzte der Gegner Ain Tam Rugby Sevens die DRV-Mannen gut unter Druck. Die allerdings gingen damit sehr gut um und entschieden die Partie früh. Endstand 26:12. Der dritte Gegner, die 7 Fantastics aus Massy, hatte ebenfalols die beiden ersten Spiele gewonnen. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, dem aber die Deutschen klar ihren Stempel aufdrücken und am Ende klar mit 33:5 gewinnen konnten.

Bundestrainer Zangqa: „Defensiv waren wir bislang das beste Team hier, denke ich. Und auch offensiv sind wir ordentlich reingekommen. Wir haben unsere Struktur sehr gut gespielt, hatten einige sehr schöne Spielzüge und sehenswerte Versuche. Morgen geht es weiter darum, dass alle Jungs Spielzeit bekommen.“

Anders als die Männer starteten die deutschen Frauen stark ins Turnier und fertigten Isreal mit 38:0 förmlich ab. Der zweite Gegner aus Tunesien allerdings war ein etwas überraschend starker Gegner, der zum Auftakt auch bereits Schweden geschlagen hatte. Die DRV-Frauen gerieten in Rückstand, lagen kurz vor Schluss allerdings mit 12:12 gleichauf. Doch ein kleiner Patzer erlaubte es den Nordafrikanerinnen, mit der letzten Aktion noch den 17:12-Sieg einzufahren. Gegen Schweden zeigte man eine gute ersten Halbzeit, verlor gegen clever spielende Gegnerinnen dann aber ein wenig den Faden und unterlag so schlussendlich mit 7:26 höher, als es das Spiel eigentlich widerspiegelte.

„Die Mädels machen das eigentlich ganz gut hier und nehmen viel mit aus diesem Turnier“, beobachtete Coach Rafael Pyrasch. „Wir wechseln viel, probieren viel aus. Für uns war dieses Turnier von Anfang an ein Lernprozess, und das gestaltet sich auch so.“