Am vergangenen Wochenende bestritt die deutsche 7er-Auswahl der Frauen bei den International Bonn Sevens ihr erstes richtiges Turnier in der Vorbereitung auf die europäische Grand Prix Series (GPS). Am Ende sprang ein dritter Platz heraus, aber Nationaltrainer Melvine Smith zeigte sich anschließend ausgesprochen zufrieden mit der Maßnahme.

Die DRV-Frauen legten einen blitzsauberen ersten Turniertag hin, besiegten Finnland (20:0), die GPS-Absteiger Niederlande (26:19) und Schweden (17:10) sowie Österreich (34:5). Dort knüpfte man dann am zweiten Turniertag an und schlug auch die Tschechinnen klar mit 24:7. Erst gegen Belgien, in der vergangenen GPS-Saison immerhin Siebenter, musste man sich mit 0:10 erstmals geschlagen geben.

Dennoch stand man im Halbfinale, wo es erneut gegen Schweden ging. Diesmal hatten die Skandinavierinnen knapp das bessere Ende für sich, zogen mit 19:12 anstelle des DRV-Teams ins Endspiel ein und gewann das Turnier schlussendlich auch vor den Belgierinnen. Deutschland sicherte sich mit einem 17:10 gegen Tschechien immerhin den Bronzerang.

Dennoch zeigte sich Nationaltrainer Melvine Smithglücklich mit der Maßnahme: „Von Anfang an war klar, dass wir bei diesem Turnier die Chance nutzen wollen, nochmal einigen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich zu zeigen und Spielpraxis auf Wettkampfniveau zu bekommen. Wir haben nochmal gesichtet und mögliche Aufstellungen ausprobiert. Jetzt haben wir auch ein besseres Gefühl dafür, wie unser GPS-Team aussehen kann.“ Alles in allem sei er „happy“, dass man diese „dringend benötigte Spielzeit“ für die Spielerinnen hatte, war es doch das erste richtige Turnier des Jahres für die Adler Sevens. Im Mai wird es noch ein weiteres in Frankreich und im Juni das in Amsterdam geben. „Alles in allem war das ein tolles Turnier für uns, und ich bin sehr zufrieden mit dem Stand, auf dem wir jetzt sind.“