Bereits am 12. Januar ist der ehenalige deutsche Rugby-Nationalspieler Martin Frauenfeld im Alter von 77 Jahren verstorben.

Schon 1958, mit 18 Jahren, spielte er in der ersten Mannschaft des SC Neuenheim, wurde 1961 Deutscher Vizemeister, 1964 Pokalsieger, 1966 und 1967 Deutscher Meister. Mit seinen kurzen Sprints und Sidesteps, seinen Kicks und Bodenrollern, seinem verbissenen Kampfgeist, knallharten Tacklings und feinen Passangriffen trug er maßgeblich zu diesen Erfolgen bei.

Frauenfeld trug insgesamt 13-mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Das 3:3 gegen Italien und das knappe 6:8 gegen Frankreich bei der EM 1966 sind nach wie vor in guter Erinnerung.

Auch als Trainer feierte er Erfolge: den deutschen Pokalsieg 1975, die Deutsche U18-Meisterschaft 1979 sowie als Co-Trainer von Rudolf Finsterer die Deutsche Meisterschaft 1995 und die Pokalsiege 1994 und 1999.

Martin Frauenfeld hinterlässt eine Ehefrau und zwei erwachsene Kinder, die ebenfalls zu Rugby-Nationalspielern wurden, dazu zwei Enkel sowie viele Freunde und Sportkameraden.