Der Deutsche Rugby-Verband hat mit Christian Hitt hochkarätige Verstärkung im Trainerteam gewinnen können. Der 30-jährige Waliser wird ab dem 1. November die Position des Bundesstützpunkttrainers in Hannover übernehmen. Hitt hat sich im Bewerbungsverfahren gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Er hat sich bereits den Olympiastützpunkt in Hannover angeschaut sowie die wichtigsten Ansprechpartner vor Ort kennengelernt. Derzeit ist er am Bundesstützpunkt in Heidelberg, um sich bereits mit dem Trainer- und Betreuerstab um Bundestrainer Damian McGrath abzustimmen.

„Die Trainer in Hannover haben eine super Aufbauarbeit geleistet. Das Arbeitspensum dort ist aber mittlerweile so groß, dass es mit den vorhandenen personellen Ressourcen nicht mehr zu bewältigen war“, erklärt DRV-Sportdirektor. „Wir freuen uns daher, mit Chris einen hochtalentierten und motivierten jungen Trainer gefunden zu haben, der auch menschlich super in unser Team passt. Wir sind überzeugt, dass er maßgeblich dazu beitragen wird, den Bundesstützpunkt in Hannover noch besser zu machen, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Christian Hitt hat viele Jahre für den walisischen Rugby-Verband (WRU) gearbeitet und in dieser Funktion unter anderem dessen Topteam als Assistenztrainer auf Turnieren der Sevens Rugby World Series begleitet. Zudem betreute er das weltbeste Einladungsteam, die „Samurai“, und war zuletzt als Berater des polnischen Rugby-Verbandes tätig.

Neben seiner Funktion am Bundesstützpunkt in Hannover wird Christian Hitt künftig einmal wöchentlich eine Trainingseinheit in Berlin für die dort ansässigen Bundeskaderspieler anbieten. Außerdem wird er gemeinsam mit Rafael Pyrasch als Trainerteam der 7er-Entwicklungsmannschaft fungieren und diese in dieser Funktion beim Turnier im spanischen Elche am 9. und 10. November erstmals betreuen.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Chance, mich einem bereits sehr guten Programm anzuschließen“, sagt Christian Hitt. „Ich sehe meine Aufgabe darin, einen Beitrag zu leisten, dass dieses Programm weiter wächst, dass der Stützpunkt in Hannover ein ähnliches Leistungsniveau wie der in Heidelberg erreicht.“ Dazu sei das Ziel, dass die Athleten aus Hannover und dem Nord-Osten der Republik eine noch bessere Chance erhalten, sich für Aufgaben in der Nationalmannschaft zu empfehlen und adäquat vorbereitet zu werden. „Ich freue mich auf meine hochmotivierten Kollegen in Hannover und natürlich auch darauf, mit einem so erfahrenen Headcoach wie Damian McGrath zusammen arbeiten zu dürfen. Es ist eine spannende Phase für die deutsche 7er-Nationalmannschaft. Ich bin überzeugt, dass ich einen wertvollen Beitrag zur weiteren Entwicklung leisten kann.“