Am Samstag, den 30.06.2018, gelang es dem baden-württembergischen Landesverband sich bei den diesjährigen 7er-Landesverbandsmeisterschaften beim RC Regensburg 2000 die Meistertitel in den Altersklassen U16 und U18 zu sichern. Die zweiten Plätze in beiden Altersgruppen belegten jeweils die Auswahlteams aus Berlin.

Insgesamt neun Mannschaften kämpften bei sonnigem Wetter um die Titel der Landesverbandsmeister. Die U16 aus Baden-Württemberg setzte sich dabei mit 200:0 Spielpunkten gegen die Konkurrenz aus Berlin (2. Platz), Brandenburg (3. Platz), Nordrhein-Westfalen (4. Platz) und Bayern (5. Platz) durch. Der baden-württembergischen U18-Auswahl gelang in der zweiten Halbzeit des spannenden Spiels gegen das Team aus Berlin (2. Platz) ein 38:20 Sieg, nachdem man sich klar gegen die Landesverbände aus Bayern (3. Platz) und Nordrhein-Westfalen (4. Platz) durchsetzen konnte.

„Das Spielniveau der U16 und U18 Teams war ordentlich, positiv Anzumerken ist, dass Brandenburg das erste Mal seit einiger Zeit wieder da ist und auf Anhieb den 3. Platz erreicht hat. Auch die bayrischen Teams die stetig mit dabei sind, entwickeln sich positiv. Den Finalisten Berlin und Baden-Württemberg gelang es ansehnliche Spiele mit gutem 7er Rugby zu zeigen. Auch die mitspielenden aktiven und potenziellen Nationalspieler präsentierten 7er Rugby auf hohem Niveau. Nun gilt es das Level spielerisch wie konditionell weiter zu verbessern“, erklärte Nationaltrainer Jan Ceselka.

7er-Nationaltrainer Max Pietrek fügte hinzu: „Ich schließe mich den Ausführungen von Jan auf alle Fälle an. Zu erwähnen ist, dass man die gute Arbeit der Stützpunkte erkennt. Das Niveau der Teams hat sich, vor allem im Skillbereich, verbessert. Beide Finals waren sehr körperlich. Es sind junge, starke und gut gebaute Spieler zu sehen, die trotzdem in der Lage sind schnell zu laufen. Mein Fazit ist durchweg positiv.“

Nationaltrainer Jan Ceselka wünscht sich für die Zukunft eine Intensivierung der Landesverbandsarbeit: „Eine Verbreiterung der Basis würde uns einen weiteren Schritt nach oben bringen, in den von Max angesprochenen Stützpunkten wäre es wichtig die Arbeit zu intensivieren und weitere Stützpunkte in Deutschland dazuzubekommen, sodass neben den Landesverbandsmeisterschaften auch die Möglichkeit eines Stützpunktevergleichs eingeführt wird und wir so als Unterstufe der Nationalmannschaften einen sportlichen Vergleich haben und im Mit- und Gegeneinander das Rugbyniveau nach vorne bringen.“

Auch DRJ-Vorsitzende Romana Thielicke zeigte sich zufrieden: „An der diesjährigen 7er-Landesverbandsmeisterschaft nahmen insgesamt neun Teams teil, in beiden Altersklassen waren jeweils die beiden Erst- und Zweitplatzierten Mannschaften besonders dominant und körperlich wie lauftechnisch sehr stark. Besonders gefreut hat mich, dass der brandenburgische Landesverband wieder mit dabei war. Die Meisterschaft, die durch den RC Regensburg 2000 ausgerichtet wurde, war rundum gelungen. Ich bedanke mich bei allen Teams, die spannende Spiele auf hohem Niveau gezeigt haben.“

Neben dem Deutschen Rugby Jugend Tag in Hannover am 07. Juli, finden zum Abschluss der Saison am 21. und 22. Juli die 7er-Vereinsmeisterschaften in Heidelberg statt. Wir werden wie gewohnt wieder berichten.

von Constantin Jung