Die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rugby finden dieses Jahr in Göttingen statt. Dort treffen sich am 28. Juni die besten Studierenden-Mannschaften. Jonas Stechmann, Milena Werthen und Jonas Guzy (Foto v. l.) sind dabei als Sportreferenten der Uni Göttingen fester Bestandteil des Organisationsteams. Im Interview mit dem Deutschen Rugby-Verband blicken sie voraus und reden über die Aufgaben als Ausrichter einer adh-Wettkampfveranstaltung.

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DRV: Warum habt ihr euch für die Ausrichtung der DHM und der adh-Open Rugby entschlossen?

Wir haben uns das Ziel gesetzt jedes Semester eine DHM auszurichten. Nach der DHM Rugby 2013 hat unsere Sparte Bogenschießen Interesse gezeigt, die DHM Schießen 2014 nach Göttingen zu holen. Obwohl ein großes Engagement seitens der Sparte vorhanden war, haben diese sich entschlossen noch ein Jahr zu warten. Daraufhin haben wir uns für die Ausrichtung der DHM/adh-Open entschieden, um die gewonnene Erfahrung aus dem Vorjahr zu nutzen, damit wir dieses Jahr einige Sachen verbessern können. Bei der Größe dieses Turniers ist es außerdem sehr von Vorteil, wenn das Personal über die Abläufe bereits Bescheid weiß und Unwägbarkeiten auch selbst lösen kann, ohne dass immer die oberste Organisationsebene gefragt werden muss.

DRV: Was macht für euch den Reiz bei der Ausrichtung einer adh-Wettkampfveranstaltung aus?

Das Interessante bei einer adh-Wettkampfveranstaltung ist, dass hier Studierende und Sportler verschiedenster Studiengänge zusammenkommen und ein Wochenende lang ihre gemeinsame Leidenschaft für den Sport ausleben. Die Heterogenität der Gruppe macht den Unterschied zu anderen Veranstaltungen aus. Die einen haben vielleicht erst an der Uni mit dem Sport angefangen, die anderen führen ihn seit ihrer Kindheit aus. Daraus entsteht ein hochinteressantes Gemisch.

DRV: Welche Hürden habt ihr schon bewältigt und welche Herausforderungen warten noch auf euch?

Die Hürde, uns für die wiederholte Ausrichtung zu entscheiden, trotz des Wissens was für ein Haufen Arbeit dahinter steckt, scheint mir die Größte gewesen zu sein. Das Klein-Klein in der vorhergehenden Organisation ist durch Arbeitsteilung sehr gut zu bewältigen. Die nächste große Hürde ist tatsächlich wohl das Turnier an sich, weil man zwar alles planen kann, aber ob es dann auch genauso abläuft ist etwas völlig anderes.

DRV: Worauf können sich die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr vor allem freuen?

Wir werden den Turniermodus etwas modifizieren, um allen Beteiligten Gelegenheit zu bieten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Außerdem findet neben dem Turnier das Jever Fun Sportfestival auf dem Gelände des Hochschulsports statt. Die Teilnehmer bekommen also die Möglichkeit zwischen den Spielen 16 verrückte Sportarten, wie Paragliding, Beachtennis, Crossboccia, Skim Board oder Bumper Ball auszuprobieren.

DRV: Im vergangenen Jahr haben die Damen der WG Göttingen die adh-Open Rugby gewonnen. Nun wollen sie zu Hause ihren Titel verteidigen. Wie wollt ihr das Team anfeuern/unterstützen?

Wir haben uns natürlich riesig gefreut, dass die Mädels gewonnen haben und dann auch noch zu Hause. Wir hoffen natürlich, dass wir durch bessere Werbung und das Jever Fun Sportfestival die Göttinger animieren können sich das Turnier anzuschauen. Und dann setzen wir auf den Lokalpatriotismus. Aber als Ausrichter ist der Erfolg oder Misserfolg der eigenen Mannschaft das eine und das Turnier das andere. Wir hoffen natürlich, dass das ganze Turnier ein Erfolg wird und wer dann nachher oben steht, das wird sich zeigen.