Nicht nur die 15er-Rugbymänner stehen in Samoa vor einem Rugby-Highlight. Ab dem morgigen Freitag geben die deutschen 7er-Frauen im französischen Marcoussis ihr Comeback auf der Sevens Grand Prix Series. Und ab Samstag streben an gleicher Stelle auch die 7er-Männer erneut nach einem Turniersieg auf der europäischen Siebener-Serie. Ein pickepackevolles Rugby-Wochenende. (Foto: Jan Perlich)

Für die Frauen um Coach Melvine Smith könnte die Mission Klassenerhalt, auf die man sich bei den anhaltenden Personalsorgen verständigt hatte, am Freitag (29. Juni) nicht schwieriger starten. Um 12 Uhr trifft die Mannschaft zum Auftakt gleich auf Europameister Russland, im zweiten Vorrundenspiel um 15.07 Uhr auf den EM-Vierten aus Spanien. Unter den gegebenen Umständen am ehesten machbar ist Belgien im dritten und letzten Spiel der Gruppenphase (17.52 Uhr).

Die Männer haben sich nach Platz zwei beim ersten GPS-Turnier der Saison in Moskau (RUS) auch für das zweite Turnier in Marcoussis hohe Ziele gesetzt und greifen nach dem ersten Turniersieg. Doch auch auf das Team um Bundestrainer Vuyo Zangqa warten in der Vorrunde durchaus harte Aufgaben. Am Samstag um 9.44 Uhr geht es zunächst gegen die schwer einzuschätzenden Georgier, dann um 14.28 Uhr gegen Portrugal, gegen die man schon in Moskau in der Vorrunde verloren hatte (0:21). Abschließend kommt es erneut zum Duell mit den Russen, die ab 19.l12 Uhr auf Wiedergutmachung für die Viertelfinalniederlage auf eigenem Platz beim letzten GPS-Turnier aus sein dürften.

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