Gerade eine Woche ist es her, dass man im polnischen Lodz erstmals die Vize-Europameisterschaft im 7er-Rugby feiern konnte. Doch auf Silber ausruhen und lange Pausen kommen nicht infrage. Die nächsten maßnahmen sind bereits geplant.

Vom 2. bis zum 8. Oktober hat Bundestrainer Vuyolwetu Zanqa einen Sichtungslehrgang angesetzt und dazu über 30 Spieler ins englische Chester (nahe Manchester) geladen. Man wolle sich ein Bild machen über Spieler, die den Kader in Zukunft noch vergrößern können. Zum Abschluss wird ein Development-Team bei einem Einladungsturnier mit Gegnern wie England, Irland, den USA, Südafrika oder Spanien antreten, um Spielpraxis und Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln.

Für diese Maßnahme wurden folgende Spieler nominiert:

RSV Köln: Fritz Schäfer
Berliner RC: Albert Jürgen, Anton Gleitze, Leo Zeller, Philip Gleitze, Francisco Arruda
Hannover 78: Jarrod Saul, David Schorr, Phil Szczesny
Stusta München: Abu Dharr Venos
SC Germania List: Henrik Meyer, Niklas Koch, Daniel Koch
SC 1880 Frankfurt: Josh Beaufort
TSV Handschuhsheim: Dustin Innorcia, Emil Schäfer, Benjamin Müssig, Anjo Buckman, Christopher Korn
FC St. Pauli: Ben Ellermann
TSV 1846 Nürnberg: Onisimo Seremaia, Lorenz Scherf
VfR Döhren: Justin Renc
RG Heidelberg: Bastian Himmer
SC Neuenheim: Giovanni Engelbrecht, Alexander Klewinghaus
Wasps Academy (ENG): Dylan Brownson
RK Heusenstamm: Zinzan Hees, Sam Rainger, Tim Biniak
Neckarsulmer SU: Falk Fleisch

Man wolle bis zur Winterpause darüber hinaus noch an den Elche 7s in Spanien und an den Dubai 7s teilnehmen. Das seien keine wegweisenden Turniere, sondern vorrangig dafür gedacht, im Spielrhythmus zu bleiben. Direkt Anfang Januar startet dann die direkte Vorbereitung auf die Hongkong 7s, wo man erneut Anlauf auf die Qualifikation zur Sevens World Series nimmt. Zunächst wird man erneut zwei Turniere in Südamerika spielen. Im Februar folgt eine Tour nach Südafrika.