Am morgigen Samstag, den 1. September, startet für die deutsche 7er-Rugbynationalmannschaft der Frauen im russischen Kazan der zweite Teil der Mission „Klassenerhalt“ in der europäischen Sevens Grand Prix Series. Nach dem letzten Platz in Marcoussis (FRA) beim ersten der zwei GPS-Turniere ist die Aufgabe nun in Russland sicher nicht leichter geworden. Dennoch geht man durchaus zuversichtlich ins Rennen und mit der Hoffnung, auch in der kommenden Saison unter den besten zwölf Teams Europas dabei zu sein.

„Wir haben erfahrene Spielerinnen zurück im Kader, die uns mehr Optionen bieten“, sagte Coach Melvine Smith. „Und wir haben eine gute Vorbereitung gehabt.“ Dennoch steht fest, dass man mit 22 Jahren im Durchschnitt die jüngste Mannschaft im Turnier stellen wird.

In Marcoussis konnte man phasenweise zeigen, dass man durchaus dazu in der Lage ist, auf diesem Level mitzuhalten. An den Defiziten, die dort aufgezeigt wurden, hat das Team intensiv gearbeitet. „Wir hätten schon in Frankreich ein, zwei Spiele gewinnen können. Das wollen wir jetzt auf jeden Fall schaffen.“ Am Samstag geht es um 9 Uhr (CET) los gegen die in der EM führenden Französinnen. Um 12.40 Uhr (CET) will man seine Chance gegen Belgien nutzen und es dann um 15.06 Uhr (CET) gegen Spanien, an denen man in Marcoussis schon dran war, besser machen.