Die deutschen 7er-Rugbyfrauen werden beim Olympic Qualifier am 13./14. Juli im russischen Kazan mit dem beinahe unveränderten Kader antreten, der zuletzt au7ch den Sieg in der Rugby Europe Women’s Sevens Trophy und den direkten Wiederaufstieg in die Grand Prix Series geschafft hat. Allerdings sind die Zielsetzungen in diesem Turnier realistisch gesehen andere.

„Wenn man ehrlich ist, dann ist die Olympia-Qualifikation für uns natürlich noch zu weit weg. Da spielen Teams, die sicher noch in allen Belangen stärker sind als wir“, so die realistische Einschätzung von Nationaltrainer Max Pietrek. Doch eine Zielsetzung gibt es schon. „Wir werden als an Neun gesetztes Team vermutlich mit Spanien, Irland und Rumänien in eine Gruppe kommen. Die Rumäninnen können wir schlagen, das haben wir schon gezeigt, und dann könnte man vielleicht als einer der besten Gruppendritten ins Viertelfinale einziehen.“

Ansonsten sieht Pietrek das Turnier in Kazan als ersten Schritt, sich an das Niveau heranzutasten, das die junge Mannschaft im nächsten Jahr in der GPS erwartet. „Vom spielerischen Gesichtspunkt her gehen wir mit den gleichen Vorgaben ins Turnier wie bei den letzten beiden Turnieren auch. Und dann müssen wir sehen, ob die guten Mechanismen – vor allem in der Verteidigung – auch auf diesem Level greifen.“

Personell muss das Trainerteam lediglich auf einer Position wechseln. Katalina Bechtel ist verhindert und wird durch Zoé Würmli vom Heidelberger RK ersetzt.

Demnach ist das der Kader, mit dem der DRV in das europäische Olympia-Qualifikationsturnier gehen wird:

SC Germania List: Gesine Adler, Katharina Epp
SC Neuenheim: Anja Czaika, Steffi Gruber, Amelie Harris, Laura Schwinn, Lea-Sophie Predikant
TSV Handschuhsheim: Annika Nowotny
Karlsruher SV: Katja Höger
Heidelberger RK: Johanna Hacker, Zoé Würmli
RSV Köln: Lisa Naumann

Auf Abruf: Elena Korn und Yona Rossol (SCG) und Joline Kersten (FC St. Pauli), Vivian Bahlmann (England)