Die deutsche U18-Nationalmannschaft ist zu Beginn der diesjährigen Europameisterschaft in Lissabon unsanft gestartet. In der höchsten Gruppe „Championship“ traf die DRV-Auswahl im ersten Spiel auf den Gastgeber Portugal. Die Iberer setzten dem Team mit 5:64 (5:24) eine deutliche Niederlage zu. Das es schwer werden wird, wusste die Teamleitung bereits vorher. Dieter Hanf, der stellvertretende Jugendwart Sport der Deutschen Rugby-Jugend, sprach von einer „besonderen Herausforderung“. „Wir werden im ersten Spiel gleich ein Finale haben, weil die Gastmannschaft mit zu den stärksten Teams des Wettkampfes gehört“, so Hanf weiter.

Die ersten 25 Minuten der EM-Partie wurden offen gestaltet. Die DRV U18 hatte guten Ballbesitz und konnte sich dabei phasenweise in der portugiesischen Hälfte festsetzen. Mit Christopher Korn punkteten die Deutschen bereits frühzeitig. Mit dem Spielverlauf schafften es die Iberer zunehmend die DRV-Auswahl auszuspielen. Die Gastgeber waren am Ende wacher und fitter sowie in den entschiedenen Situationen schneller, um entsprechend Versuche legen zu können. Die Niederlage gehört nun der Vergangenheit an. Neue Ziele sind bereits vom Trainerteam gesetzt. „Es gilt nun aus dem Spiel und dem Niveau der Championship-Gruppe schnell zu lernen, um uns gegen Rumänien zu verbessern“, sagte U18-Nationaltrainer Jan Ceselka. Das nächste Spiel gegen Rumänien findet am 22. März um 18 Uhr (deutscher Zeit) statt. Die Begegnung kann wieder im Livestream von Rugby Europe verfolgt werden.

(jk)