Die deutsche U18-Auswahl absolviert bis zum 16. April die Europameisterschaft im französischen Britanny. Dabei trifft die Mannschaft im ersten Spiel am Samstag (08. April) um 18.30 Uhr auf Luxemburg. Durch die Erweiterung der obersten Gruppe „Championship“ um die Länder USA, Kanada und Japan wurde Deutschland herabgestuft und tritt dieses Jahr in der „Trophy“ an. Das DRJ-Team hat für diesen Saisonhöhepunkt große Ambitionen.

„Wir waren sehr enttäuscht darüber, dass wir dieses Jahr nicht mehr in der Championship-Gruppe antreten dürfen und haben natürlich den Anspruch, uns künftig wieder mit den besten Teams Europas zu messen,“ sagte der Sportwart der Deutschen Rugby-Jugend Ferdinand Sacksofsky. Im ersten Spiel trifft das deutsche Team nun auf Luxemburg. Mit diesem kleinen Nachbarland treffen die DRJ-Jungs auf einen harten und ebenbürtigen Gegner. „Man kennt sie und werden wir sie nicht unterschätzen,“ sagten die Nationaltrainer Christian Lill und Jan Ceselka. „Sie haben kontinuierlichen Spielbetrieb in Belgien und Frankreich und sind daher sehr stark einzuschätzen.“

Erwartet wird eine körperlich robuste und aggressive Spielweise. Zuvor hatte das Team mit einigen Strapatzen zu kämpfen. Es gab einige Verletzte sowie Grippefälle in der Vorbereitung. Nun sind die Blicke und Köpfe gerichet auf das kommende Spiel. „Der Kader ist stark und alle Spieler sind voll motiviert,“ sagten die Trainer im Bezug zur Mannschaft.

Mit Blick auf die weiteren Begegnungen stehen die Chancen für das deutsche Team nicht schlecht. „Die Leistungsdichte ist sehr eng in der Gruppe. Ich denke vom Klassenerhalt bis sogar zu einem Gruppensieg ist alles möglich. Wichtig ist die Tatsache, dass die Spieler Wettkampfpraxis auf internationalem Niveau bekommen und sich weiterentwickeln können,“ so Lill abschließend.